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23. Oktober

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Dapprich-Elf erkämpft sich Unentschieden

Durch eine gute Moral im zweiten Durchgang und intensiver Unterstützung von den Rängen sichern sich unsere Jungs im Abreibungskampf gegen die Westfalia aus Herne einen Punkt.

Die überraschend offensiv ausgerichteten Gäste fanden von Beginn an deutlich besser in die Partie und es zeichnete sich ab, dass der erste Durchgang an die Jungs aus dem Ruhrgebiet gehen würde. In einem Spiel mit sehr vielen Unterbrechungen und nickeligen Zweikämpfen verzeichnete die Herner Spielweise „Hoch und Weit“ eine zunächst höhere Effektivität als die der Siegener, die zwar zum Teil den Ball ansehnlich durch die eigenen Reihen laufen lassen konnten, in den entscheidenden Situationen jedoch nicht auf der Höhe waren. So gingen die Gäste nach 19 Minuten durch ihren Top-Torjäger Fatmir Ferati in Führung. Einigen Entlastungsangriffen der Dapprich-Elf fehlte es an letzter Konsequenz, wodurch der Gast in der 37. Minute nach einem Solo von Marco Onucka auf 2:0 erhöhen konnte.

Taktische Umstellung in der 2. Halbzeit

Trotz der verdienten Pausenführung gingen es unsere Jungs in Durchgang zwei nun agiler an. Die grundlegenden Tugenden von Kampf, Leidenschaft und Einsatz übertrugen sich von den Rängen auf den nassen Rasen und kein Spieler versteckte sich mehr vor der aggressiven Knappmann-Truppe. Es brauchte jedoch bis zur 75. Minute und einer taktischen Umstellung auf die Mittelfeld-Raute, als Kapitän Björn Jost halb rechts am Sechszehner frei zum Schuss kam und den Ball flach im langen Eck versenken konnte. Der Glaube kehrte zurück ins Leimbachstadion, zumindest mit einem Punkt in die kommende spielfreie Woche zu gehen und diese damit versöhnlich einzuläuten. Nach mehreren Eckbällen und geblockten Schüssen behauptete der eingewechselte Maxi Wüst den Ball abgezockt im Strafraum und wurde vom Herner Innenverteidiger am Fuß getroffen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Björn Jost mit seinem zweiten Treffer des Tages nervenstark und sicherte den jungen Wilden und seinen Anhängern im letzten offiziellen Spiel von Geschäftsstellenleiter Jens Schneider zumindest einen Punkt. Dabei ist vor allem die Moral des Teams in den Vordergrund zu stellen, auf der sich bis zum Spiel Sonntag in zwei Wochen zuhause gegen den ASC Dortmund aufbauen lässt und Dominik Dapprich mit seiner Elf einige Trainingseinheiten Zeit hat, weiter als Mannschaft zu wachsen.

"Nach fünf Minuten Verunsicherung sind wir gut ins Spiel gekommen. In unserer Drangphase fällt das 0:1 für Herne, darunter hat unser ganzes Spiel enorm gelitten, wir haben zu viele Fehler gemacht und es war zu viel Unruhe in der Partie. Herne hat gutes Pressing gespielt und war immer einen Schritt schneller. Das 0:2 war dann eine gute Einzelleistung. Nach der Pause haben wir uns mit viel Kampf und Leidenschaft präsentiert und ab der 60. Minute ging das Spiel nur noch in eine Richtung. Der Punkt ist definitiv verdient, aber wenn Gilles Kühler noch das 3:2 erzielt hätte, hätte Herne sich auch nicht beschweren können", so Dapprich.

MATCH-FACTS

11. Spieltag: Sportfreunde Siegen – SC Westfalia Herne 2:2 (0:2)
Siegen: Thies, Dogan (Dodic 45.), Geller, Filipzik, Horie, Sato (Wüst 62.), Jost, Kühler, Kaminishi, Yildirim (Brusch 90.), Endo
Herne: Altin, Temme, Klaas, Kühn (Klein 64.), Onucka, Mützel (Demiroglu 67.), Thier, Zaskoku (Benkovic 72.), Haar, Ferati, Kurtovic
Tore: 0:1 Ferati (19.), 0:2 Onucka (37.), 1:2 Jost (75.), 2:2 Jost (90. Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Timo Gansloweit
Zuschauer: 593

 - Björn Jost verwandelt den Elfmeter zum Ausgleich (Foto: Jens Utsch)

Björn Jost verwandelt den Elfmeter zum Ausgleich (Foto: Jens Utsch)

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