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17. September

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Gegen Kray soll der Knoten platzen

Am Mittwochabend um 19.30 Uhr empfängt unsere Mannschaft den Aufsteiger FC Kray im Siegener Leimbachstadion. Das Nachholspiel des 3. Spieltags geht Trainer Matthias Hagner trotz einer weiterhin dünnen Personaldecke optimistisch an.

Hagner möchte im Flutlichtspiel gegen die Essener an die zweite Halbzeit des Spiels gegen den SV Rödinghausen anknüpfen. „Wir haben am Samstag ab der 25. Minute eine ordentliche Leistung gebracht, da wollen wir jetzt weitermachen“, verlangt Hagner. Die Aggressivität und Leidenschaft, die seine Elf nach den zwei Gegentoren an den Tag gelegt hatte, möchte er nun auch einmal über die volle Distanz sehen. Die Vorzeichen sind in Sachen Personalsituation jedoch weiterhin alles andere als optimal. Til Bauman fehlt weiterhin mit Innenbandanriss, Evangelos Papaefthimiou, Julian Quaas und nun auch Haluk Aslan, der als Außenverteidiger wieder eingeplant war, stehen ebenso wie der gesperrte Serkan Dalman nicht zur Verfügung. Ob Christopher Schadeberg und Mathias Hartwig nach überstandener Verletzung spielbereit sind, bleibt erst noch abzuwarten. Es ist aber leider auch nicht so, dass die Spieler, die zur Verfügung stehen, alle topfit sind. Vielen fehlt nach der Trainingspause einfach der Rythmus“, beklagt Hagner die derzeitige Situation, in der der Trainer in sieben Punktspielen aufgrund von Sperren und Verletzungen sieben verschiedene Abwehrketten aufstellen musste. Philipp Frisch und Ricardo Retterath sind nur zwei Beispiele aus dem Siegener Kader, die sich momentan mit fehlender Praxis in den Dienst der Mannschaft stellen.

Die derzeitige Niederlagen-Serie ist für die Mannschaft gerade vom Kopf her nur schwer zu verkraften. Trotzdem blickt Hagner auch vor dem Spiel gegen Kray nach vorne: „Wir müssen uns frei machen und uns verdeutlichen, dass wir nichts mehr zu verlieren haben. Natürlich kann man den Kopf nicht ganz ausschalten, aber wir haben auch gesehen, dass wir bisher in fast jedem Spiel die Chance hatten, etwas mitzunehmen“.

Siegens Torwarttrainer Manuel Klon, der als Gast auf der wöchentlichen Pressekonferenz anwesend war, macht sich derweil keine Sorgen um die Torhüter-Position in der Mannschaft unserer Sportfreunde: „Natürlich ist diese Serie an Niederlagen auch für einen Torhüter nicht leicht zu verarbeiten. Aber ich denke, man hat gesehen, dass Dominik Poremba bisher auf einem sehr ordentlichen Niveau gespielt hat und sich keine groben Schnitzer geleistet hat“, sagt er. Doch auch für einen Torhüter ist die ständig wechselnde Abwehrreihe vor sich keine optimale Situation, um sich auf die Mitspieler und ihre Spielweise einzustellen. „Wir sind sehr zufrieden mit Dominiks bisheriger Leistung, er hatte schon viele gute Spiele“, sagt auch Cheftrainer Matthias Hagner.

Der Übungsleiter unserer Sportfreunde machte für die Partie gegen Kray zwei entscheidende Merkmale aus: „Wir müssen unser Hauptaugenmerk auf die Defensive legen, die ja leider schon wieder umgebaut werden muss. Außerdem müssen wir mit der Willenskraft in die Zweikämpfe gehen, wie wir es am Samstag in der zweiten Halbzeit getan haben“, erklärt Hagner. Dann ist sich der Trainer sicher, dass am Mittwochabend gegen Kray endlich der Knoten platzt. „Die Tabelle gibt es im Moment nicht wieder, aber wir sind weiterhin konkurrenzfähig“, macht Hagner der Mannschaft und den Fans Mut.

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