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05. November

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Im Porträt: Dominik Poremba

Heute im Porträt auf sportfreunde-siegen.de: Unser Stammtorhüter Dominik Poremba, der sich über jedes Gegentor ärgert!

Es ist nicht einfach für Dominik Poremba in letzter Zeit. Immer wieder musste der Schlussmann unserer Sportfreunde in den Regionalliga-Partien hinter sich greifen, meist war er an den Gegentoren machtlos. „Jedes einzelne Tor gegen uns ärgert mich ungemein. Nach dem Spiel analysieren wir immer knallhart, was falsch gelaufen ist und was wir besser machen müssen“, sagt Poremba. Sein großes Ziel ist es, einfach öfter zu Null zu spielen. Gemeinsam mit Torwarttrainer Manuel Klon und den beiden Ersatz-Keepern Daniel Duschner und Christoph Thies hat Poremba in den vergangenen Wochen hart gearbeitet und sich stetig verbessert. Nun steht ein Wechsel auf der Position des Torwarttrainers an, bis ein Nachfolger des zur U23 von Proficlub Weder Bremen gewechselten Manuel Klon gefunden ist, sorgt unsere Nummer Eins für strukturiertes, torhüterspezifisches Training der drei "Schnapper".
Das dreiköpfige Torhüter-Gespann beschreibt der 27-Jährige als durchweg positiv: „Wir sind gute Kumpels, obwohl man immer sagt, dass Torhüter Einzelkämpfer seien. Wir haben im moment eine super Konstellation“, erklärt Poremba.

Gelernt im Rheinland

In seiner Karriere kann der Schlussmann schon auf einige Stationen zurückblicken, in denen er Erfahrungen sammeln konnte. In der Jugend begann Dominik Poremba seine Laufbahn beim SV Adler Dellbrück, ehe er in seiner Heimatstadt bei Bayer 04 Leverkusen spielte. Nach einem Wechsel in die U19 des 1. FC Köln schaffte er in der Domstadt den Sprung in die Zweitvertretung des FC, wechselte später jedoch zurück in die U23 von Bayer 04. „Ich habe schon einiges erlebt und habe so gelernt, mit den verschiedensten Situationen umzugehen“, sieht Poremba die Vorteile seiner vielen Vereinswechsel. Von Leverkusen aus zog es den Torhüter dann zu Viktoria Köln und zu Rot-Weiss Essen, bis er im Sommer diesen Jahres bei den Sportfreunden Siegen landete. Über 60 Regionalliga-Einsätze stehen Poremba schon jetzt zu Buche. „Ich möchte meine Erfahrungen an die Jungs in der Mannschaft weitergeben und mich so mit einbringen“, sagt der 1,88-Meter-Mann.

In der lokalen Presse wird Poremba zumeist eine Schwäche in der Strafraumbeherrschung vorgeworfen. „Ich möchte so etwas nicht auf die Goldwaage legen“, kommentiert er die Sticheleien von Seiten der Journalisten. „Ich nehme Kritik gerne an, wenn sie konstruktiv ist und Substanz hat. Ansonsten stehe ich da drüber“, gibt sich Poremba selbstbewusst. Er selbst ist von seinen Leistungen überzeugt. „Mir wurden einige Gegentore angekreidet, an denen ich schuldlos war“, findet der Torhüter, der aber auch selbstkritisch ist. „Natürlich weiß ich, dass ich immer an mir arbeiten muss.“ Zu seinen Stärken zählt er die Schnelligkeit und die Explosivität im Kampf um den Ball. „Wir spielen in der besten Regionalliga Deutschlands mit vielen Traditionsvereinen. Da muss das Gesamtpaket schon stimmen“, weiß Poremba.

Nebenjob bei Bayer

 

Auch wenn seine sportliche Heimat nun in Siegen ist, liegt dem SFS-Schlussmann auch Bayer Leverkusen weiterhin am Herzen. Hier hat er neben den Sportfreunden einen Nebenjob im Ticketing-Bereich. „Das ist super, dass ich nebenbei einen weiteren Job im Fußball-Bereich habe. Die Stelle ist toll, weil ich sehr flexibel arbeiten und die Tätigkeit mit den Trainingszeiten abstimmen kann“, erklärt Poremba.

"Ich stecke all meine Energie in den Fußball"

Auf der faulen Haut zu liegen, ist für den 27-Jährigen sowieso nichts. Neben den Jobs bei Bayer 04 und den Sportfreunden Siegen absolviert Poremba zur Zeit nebenbei an einer Fernuni den Bachelor im Fach Wirtschaftswissenschaften. „Ich bin da sehr motiviert. Wenn ich etwas anfange, dann ziehe ich es auch voll durch“, sagt er. Im Studium hat er vor kurzem das fünfte Semester beendet und steht schon kurz vor der Abschlussarbeit. „Danach soll dann wohl noch das Master-Studium drangehangen werden“, blickt Poremba in die Zukunft. „Viel Zeit für andere Hobbies bleibt bei all den Aktivitäten nicht mehr“, erklärt unser Torhüter. Er verbringt die freie Zeit gerne mit Freunden oder der Familie, geht ins Kino oder erholt sich von den vollgepackten Tagen mit Arbeit und Studium. „Ich stecke all meine Energie in den Fußball“, verspricht Poremba, der für die Sportfreunde viel hergibt und sich für unsere Mannschaft einsetzt.

 - Voll fokussiert: Dominik Poremba, unsere Nummer Eins. (Foto: CST medien)

Voll fokussiert: Dominik Poremba, unsere Nummer Eins. (Foto: CST medien)

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