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11. März

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Im Porträt: Konstantin Möllering

Heute im Portrait auf www.sportfreunde-siegen.de: Unser offensiver Mittelfeldspieler Konstantin Möllering, eine der tragenden Säulen nach dem Umbruch im Sommer.

Zuletzt war es meist kalt, regnerisch und grau – und schon zwei Mal hat das „Siegerländer Wetter“ unserer Elf einen Strich durch die Heimspiel-Rechnung gemacht. Dennoch geht es laut her auf dem Kunstrasen abseits des Stadions, für das Unternehmen Klassenerhalt wird in jeder Einheit akribisch gearbeitet. Unter den Spielern ist auch unsere Nummer 10 Konstantin Möllering, der den Ligaverbleib um jeden Preis erreichen will.

„Die Spielausfälle sind für uns nicht gut. Ich wollte unbedingt spielen. Egal, ob es nun die Viktoria oder ein anderer Gegner ist, wir spielen Fußball, um jedes Wochenende wieder auf dem Platz zu stehen. Wir wollen den Klassenerhalt und haben jede Woche die Chance, unserem Ziel näher zu kommen“, so „Tino“. „Für diese Saison darf bei jedem Einzelnen das Ziel nur der Klassenerhalt sein“, fährt der gebürtige Herner fort. Dass diese Mission nicht einfach und wohl auch eng werden wird, ist ihm und der Mannschaft bewusst. Nicht zuletzt deswegen geht unser offensiver Mittelfeldmann sowie der Rest der Truppe auch im Training an die Leistungsgrenze, um das gesteckte Ziel zu erreichen.

Wenn es um das eigene Spiel geht, sieht der 1,89m groß gewachsene Möllering speziell im Kopfballspiel noch Luft nach oben. „Verbesserungspotenzial gibt es immer. Ich suche vorzugsweise die spielerische Lösung, auch das Defensivverhalten ist denke ich ganz gut. Aber bei meiner Größe könnte es durchaus ein paar mehr Kopfballtore geben“. À propos Kopf – ihn will der 24-jährige nicht als Grund für den oftmals ausbleibenden Torjubel wissen. Er ist sicher, dass durch die harte Trainingsarbeit und die Teilerfolge der letzten Wochen bald auch die nötigen Tore fallen werden. Zudem weiß er wie es ist, „unten drin“ zu stehen: Vor seiner Zeit in Siegen spielte er in der Jugend mit der U19 von Preußen Münster schon einmal gegen den Abstieg.

Den zuletzt hin und wieder aufkommenden Unmut der Fans kann „Tino“ indes nachvollziehen. „Ich kann verstehen, dass die Fans, die uns schon über die gesamte Saison fantastisch unterstützt haben, langsam ungeduldig werden. Sie leben teilweise dafür und sind mit Herzblut dabei“, sagt er. „Sie wissen um die Wichtigkeit für den Verein und wollen den Klassenerhalt genauso sehr wie wir.“ In Zukunft würde er gerne dabei helfen, den Verein wieder dorthin zu bringen, wo er noch bis zuletzt war: Ins obere Drittel der Regionalliga-West mit Aussicht auf den Aufstieg. „Ein Verein wie Siegen muss einfach oben mitspielen. Das hat der Verein und die Fans verdient.“

Wenn sich neben den intensiven Trainingseinheiten mal eine freie Minute findet, unternimmt Möllering gern etwas mit seinen Freunden. Das kann ein Kaffee im Café um die Ecke sein oder hart umkämpfte Duelle an der Playstation. Nur eines meidet er aktuell bewusst: Den Freizeitkick mit seinen Freunden. „Im Moment habe ich andere Dinge im Kopf und andere Ziele“, so unsere Nummer 10. „Ich will im Training und bei den Spielen bei 100% sein.“

Text: Kevin Wagener

 - Dynamisch im Spiel: Konstantin Möllering hier gegen den SV Rödinghausen. (Foto: CST medien)

Dynamisch im Spiel: Konstantin Möllering hier gegen den SV Rödinghausen. (Foto: CST medien)

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