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18. November

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Im Porträt: Manuel Glowacz

Heute in unserem Porträt auf sportfreunde-siegen.de: Unser Flankenspezialist Manuel Glowacz, der zum Führungsspieler geworden ist und die Sportfreunde wieder nach oben führen möchte.

Den Umbruch in der Mannschaft der Sportfreunde Siegen hat Manuel Glowacz voll mitbekommen. Seit der letzten Saison steht der gebürtige Kölner im Kader des SFS, bekam aber aufgrund einer langen Verletzungspause in der vergangenen Saison nicht die gewünschten Einsatzzeiten in der Regionalliga. „Ich habe gemerkt, dass ich in Siegen noch nicht fertig bin. Ich habe die Sportfreunde lieb gewonnen, deswegen wollte ich unbedingt bleiben“, sagt Glowacz.

In der aktuellen Saison ist der 26-Jährige zum Führungsspieler innerhalb der noch jungen Mannschaft aufgestiegen und bekleidet neben Serkan Dalman das Amt des Vize-Kapitäns. „Man muss gegenüber den jungen Spielern ein Vorbild sein. Früher war ich immer froh, wenn mir die erfahrenen Mitspieler Tips gegeben haben, das versuche ich heute auch“, erklärt Glowacz. „Das ist eine spannende Aufgabe“.

Ausbildung bei Düsseldorf, Aachen, Köln

Seine fußballerische Karriere begann  er in der Jugend bei gleich drei gestandenen Profivereinen: Zunächst kickte Glowacz bei Fortuna Düsseldorf, wechselte dann zu Alemannia Aachen in die U19 und spielte im Jugendbereich zuletzt bei seinem Lieblingsverein 1. FC Köln, wo er dann auch den Sprung in die U23 schaffte. „Leider hatte ich in Köln später nicht mehr die große Chance, daher bin ich dann für zwei Jahre zu Germania Windeck gewechselt“, erklärt der Flügelflitzer. Später zog es ihn in die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 und wieder zurück nach Köln, allerdings zur Viktoria. „Ich habe meine Ausbildung in der Jugend bei den großen Vereinen sehr genossen, weil dort viel Wert auf professionelle Arbeit und auf die taktische und technische Ausbildung gelegt wurde“, blickt Glowacz zurück.

Die Liebe zum Fußball entdeckte Manuel Glowacz wohl durch seinen Vater Jürgen, der in den 70er- und 80er Jahren für den 1. FC Köln, Bayer Leverkusen und Werder Bremen in der Bundesliga spielte und sogar den DFB-Pokal und die deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. „Ich habe von der aktiven Zeit leider nichts mehr mitbekommen, das war vor meiner Geburt schon vorbei. Aber mein Vater ist mein größter Fan und gleichzeitig der härteste Kritiker. Unsere gemeinsame Leidenschaft ist der Fußball, wir stehen jeden Tag im Austausch“, erzählt Glowacz über die gute Beziehung zu seinem Vater, der später auch im Vorstand des FC Köln war. „Er versucht, bei möglichst vielen Spielen dabei zu sein“, freut sich der 26-Jährige. Im ehrlichen Austausch versucht Vater Glowacz dann, seinem Sohn Tips mit auf den Weg zu geben. Den Sprung in die Bundesliga wird Glowacz, anders als sein Vater, nicht mehr schaffen. „Mit 26 Jahren ist der Zug da schon abgefahren. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich eines Tages noch einmal höher spielen könnte, aber im Moment bin ich mit den Gedanken nur bei den Sportfreunden Siegen. Ich will mit dem Verein Erfolg haben und unbedingt die Klasse halten“, gibt sich Glowacz kämpferisch.

Wer das Spiel von Manuel Glowacz verfolgt, der wird schnell die große Stärke des wendigen Flügelspielers erkennen: die Freistöße, Ecken und Flanken sind Glowacz´ stärkste Waffe. „Ich habe schön früher jahrelang geübt und auch heute feile ich noch täglich an der Schusstechnik“, verrät Glowacz. „Ich gehe unheimlich gerne in den Zweikampf Eins gegen Eins, lege den Ball dann am Gegner vorbei und Flanke in die Mitte. So habe ich schon viele Tore vorbereitet“. Leider fruchtete diese Variante im Spiel der Sportfreunde zuletzt nicht wie gewünscht, doch auch diese Abläufe müssen sich nach dem Umbruch der Mannschaft in mühsamem Training wieder erst finden.

Fußball aus Familie nicht wegzudenken

Im Privaten lebt der 26-Jährige in seiner Heimatstadt Köln gemeinsam mit seiner Frau Sarah zusammen. Täglich fährt er mit einer Fahrgemeinschaft mit den Teamkollegen von Köln nach Siegen zum Training. Seine freie Zeit verbringt Glowacz gerne in seinem Lebensmittelpunkt Köln mit Frau und Hund.

„Im Urlaub spiele ich auch gerne Golf oder Tennis mit meinem Vater“, verrät er. Doch auch die Spielkonsole hat es ihm angetan - auch hier steht der Fußball an erster Stelle. „Fußballspiele auf der Playstation sind ein super Zeitvertreib“, sagt Glowacz, der auch neben dem Training noch gerne mit seinen Freunden kicken geht. Der Fußball ist aus der Familie Glowacz also gar nicht wegzudenken.

 - Dynamisch am Ball: Manuel Glowacz im Spiel gegen den FC Kray. (Foto: CST medien)

Dynamisch am Ball: Manuel Glowacz im Spiel gegen den FC Kray. (Foto: CST medien)

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