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03. November

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Michael Boris wieder bei Sportfreunde Siegen

Regionalligist Sportfreunde Siegen hat am heutigen Montag Matthias Hagner von seinen Aufgaben als Cheftrainer der 1. Mannschaft entbunden. "Diese Entscheidung ist uns vor dem Hintergrund des ersten Heimsiegs gestern nicht leicht gefallen", so Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer Ulrich Steiner, "wir glauben aber nach intensiven Gesprächen, dass die Mannschaft zum Erreichen der sportlichen Ziele, also des Klassenerhalts in der Regionalliga-West, einen neuen Impuls benötigt. Wir bedanken uns bei Matthias Hagner für die bisher geleistete Arbeit als Cheftrainer der 1. Mannschaft herzlich."

Auf einer Pressekonferenz am Montag wurde der Fußballlehrer Michael Boris als Nachfolger Matthias Hagners vorgestellt. Er kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Sein Vertrag bei Ligakonkurrent und Namensvetter Sportfreunde Lotte wurde mit sofortiger Wirkung in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, in Siegen hat man sich mit dem 39-Jährigen auf ein ligaunabhängiges Arbeitspapier als Cheftrainer bis zum 30.06.2017 geeinigt. Er wird seine Arbeit am kommenden Montag, 10. November 2014, aufnehmen. Die Mannschaft im Training in dieser Woche und beim Auswärtsspiel in Lotte wird Co-Trainer Thorsten Seibert betreuen.

„Michael Boris steht sinnbildlich für die sportlichen Erfolge der jüngsten Vergangenheit und wir freuen uns außerordentlich, dass wir ihn für ein erneutes Engagement bei unseren Sportfreunden gewinnen konnten. Möglich wurde diese Verpflichtung nur, weil uns Michael Boris entgegengekommen ist, doch selbst das hätte nicht gereicht und wäre in der derzeitigen finanziellen Lage von uns als Vorstand auch nicht verantwortet worden: Wir haben ganz explizit auf diese Personalie bezogene Unterstützung von einigen unserer Sponsoren bekommen, die es anderweitig nicht gegeben hätte. Dass er in Siegen erfolgreich arbeiten, junge Spieler weiterentwickeln und auch im Umfeld des Vereins eine Begeisterung entfachen kann, hat Michael hier schon bewiesen. Umso erfreulicher ist es, dass wir ihn dafür begeistern konnten, hier diese Aufgabe anzutreten, die zuallererst natürlich den Klassenerhalt in der Regionalliga als Ziel hat. Gleichzeitig wird Michael Boris jedoch perspektivisch auch unseren Weg entscheidend mitprägen, Spieler aus der eigenen Nachwuchsarbeit über eine systematische Steigerung der Ausbildungsqualität und Durchlässigkeit in die erste Mannschaft zu führen“, erklärte Geschäftsführer Ulrich Steiner.

„Das war alles sehr kurzfristig, quasi innerhalb von Stunden. Diese Aufgabe ist ein Schritt zurück zu dem Verein, bei dem ich meine erfolgreichste und schönste Zeit als Trainer hatte. An meinen sportlichen Zielen hat sich nichts geändert. Aber ich bin während der letzten Wochen und Monate zu der Erkenntnis gekommen, dass man im Fußball nichts erzwingen kann. Ich weiß daher mehr zu schätzen, was und wer mich hier in Siegen erwartet. Ich freue mich auf die wie schon zuvor konstruktive und enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand, dem ich dankbar bin, dass er mir erneut das Vertrauen schenkt. Ein wichtiger Faktor in den Gesprächen und für die Perspektive hier in Siegen war Team-Manager Daniel Schäfer, mit dem ich ein enges Vertrauensverhältnis pflege. Ich freue mich, wieder in so einem tollen Traditionsverein wie Sportfreunde Siegen zu arbeiten und besonders freue ich mich auf die einmaligen Fans. Das oberste Ziel, dem wir jetzt alles unterordnen werden und für das wir gemeinsam hart kämpfen und arbeiten werden ist der Klassenerhalt“, so Michael Boris bei seiner Vorstellung.

Bereits vom 1.7.2011 bis zum 8.1.2014 war Boris in Siegen Cheftrainer und hatte den Verein in die Regionalliga geführt. Dort hatte der Fußballlehrer in anderthalb Jahren 177 Punkte in 91 Spielen geholt. In seinen vorherigen Stationen hatte Boris u.a. die U23 des FC Schalke 04 vor dem Abstieg aus der Regionalliga gerettet.

 - Michael Boris, hier in seiner ersten Amtszeit in Siegen, kehrt zurück nach Siegen. (Foto: CST medien)

Michael Boris, hier in seiner ersten Amtszeit in Siegen, kehrt zurück nach Siegen. (Foto: CST medien)

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