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21. April

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Nach knappem Sieg auf Aufstiegsplatz

Die Sportfreunde auf einem Aufstiegsplatz! Mit dem knappen 1:0 (1:0)-Heimsieg im Nachholspiel gegen Westfalia Rhynern hat unser SFS den siebten Sieg der Rückrunde und den neunten Sieg in 2016 eingefahren und steht nun mit 51 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga Westfalen. Ein intensives, spannendes Flutlichtspiel vor 1139 Zuschauern im Leimbachstadion sorgte dafür, dass die Mannschaft von Ottmar Griffel mit zwei Spielen weniger als die TSG Sprockhövel und der SV Lippstadt nun gute Chancen hat, bis zum Ende der Saison um die Aufstiegsplätze mit zu spielen.

Arslan als Gefoulter und Schütze

Trainer Griffel begann gegen die enorm formstarken Gäste aus Rhynern mit der gleichen Startaufstellung wie beim Sieg in Lippstadt - Marco Beier spielte also in der Abwehrkette wieder als rechter Außenverteidiger, während Serkan Dalman und Til Bauman das Zentrum stark hielten. Die Gäste der Westfalia begannen mit Druck auf das Siegener Tor, jedoch ohne echte Torgelegenheiten. Die in blau spielende Westfalia hatte mehr Ballbesitz, unsere Sportfreunde standen defensiv und lauerten im eigenen Stadion auf Konter. Mit den schnellen Sabiri, Jakobs und Arslan versuchte die Griffel-Elf immer wieder, nach Ballgewinn in die Hälfte des Gegners vorzudringen. In der 18. Minute bekam Haluk Arslan das Leder im Strafraum durchgesteckt, sein Gegenspieler behinderte den Stürmer bei der Ballannahme und Schiedsrichter Tim Zahnhausen entschied auf Elfmeter. Arslan trat selbst an und verwandelte sicher unten rechts. Das siebte Tor des Linksfußes in den letzten sieben Spielen, insgesamt kommt er nun auf 12 Treffer.

Björn Mehnert, Gästetrainer, beorderte seine Mannschaft nun noch mehr in die Offensive. Rhynern versuchte immer wieder, die dicht gestaffelte Sportfreunde-Abwehr durch variables Spiel mit Überzahl im Zentrum und schnellen Seitenverlagerungen zu knacken. Doch erst in der 43. Minute setzte sich Rhynerns Tran zum ersten Mal durch und prüfte Dominik Poremba im Siegener Gehäuse - ohne Probleme für unseren Keeper. Poremba blieb auch in Halbzeit Zwei im Fokus der 1139 Zuschauer, denn immer wieder fing Poremba Bälle ab, war bei hohen Hereingaben zur Stelle oder entschärfte Schüsse aus der zweiten Reihe. Der Gast hatte nun ein deutliches optisches Übergewicht, blieb jedoch klare Torchancen fast immer schuldig, ein strammer Schuss von Markus Meier (87.) wurde gefährlich, doch Poremba war erneut zur Stelle. Die gefährlichste Situation entbrannte in der Nachspielzeit: Ecke der Gäste und im Siegener Strafraum kommt Bengsch aus dem Gewühl zwei Meter vor der Linie zum Schuss - Poremba hält! Die drei Punkte bleiben damit im Leimbachstadion und verhelfen den Siegenern auf einen Aufstiegsplatz.

"Mannschaft hat sich voll reingehangen"

Gästecoach Björn Mehnert sagte nach der Partie: "Ich denke, wer das Spiel gesehen hat, wird zugeben, dass es heute nur eine Mannschaft verdient hatte, zu gewinnen. Und das waren nicht die Sportfreunde aus Siegen. Unser Plan ist voll aufgegangen, wir haben den Siegenern quasi keine Räume und Möglichkeiten überlassen, haben sie in der zweiten Halbzeit in der eigenen Hälfte eingeschnürt - aber im Endeffekt haben wir das eine Tor weniger bzw. keines geschossen und daher verloren." Siegens Trainer Ottmar Griffel erklärte: "Ich werde mich sicher nicht für einen 1:0-Heimsieg gegen einen starken Gegner nach acht englischen Wochen entschuldigen. Es fehlte uns sicher die gewisse Frische, aber in zwei Tagen fragt keiner mehr danach, wie dieser Sieg entstanden ist. Die Mannschaft hat sich voll reingehangen und mit der Einstellung bin ich absolut zufrieden."

Spieldaten

SFS: Poremba, Komenda, Bauman, Dalman, Beier, Jakobs, Jost, Zeh, Konate, Sabiri (88.Jarecki), Arslan (74.Frisch)
Rhynern: Hahnemann, Wurst, Neumann (46. J. Kleine), Schmidt, Maier, Gambino, Kücükyagci (46.Debowiak), Tran, Bengsch, L. Kleine, Arenz.
Tore:
1:0 Arslan (18./FE)
Zuschauer:
1.139
Schiedsrichter:
Tim Zahnhausen

 - Haluk Arslan traf zum entscheidenden 1:0 per Foulelfmeter. (Foto: CST medien)

Haluk Arslan traf zum entscheidenden 1:0 per Foulelfmeter. (Foto: CST medien)

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