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13. November

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Ohne Punkte in Verl

Leider keine Punkte in der Sportclub-Arena - unsere Sportfreunde Siegen haben das Auswärtsspiel der Regionalliga West zum Abschluss der Hinrunde beim SC Verl mit 0:2 (0:1) verloren. Damit beendet unser SFS die Hinrunde mit zehn Punkten auf dem 16. Tabellenplatz.

Unglücklicher Handelfmeter

In der im Sommer hochmodernisierten Sportclub-Arena musste SFS-Cheftrainer Thorsten Seibert in der Startaufstellung auf Abwehrspieler Serkan Dalman verzichten, der nach seiner Verletzung aus dem Ahlen-Spiel nicht rechtzeitig zu 100% fit geworden war. Für ihn gab David Kammerbauer sein Startelf-Debüt bei den Neuen Freunden, er begann als Linker Verteidiger, Julian Jakobs rückte auf die rechte Außenverteidigerposition. Die Partie begann mit Vorteilen für die Hausherren des SCV, wobei die erste echte Chance unser SFS hatte. Benedikt Zahn setzte sich nach sieben Minuten gegen seinen Gegenspieler im Strafraum durch und zwang Verls Keeper Brüseke zu einer ersten Parade. Im Anschluss hielt jedoch überwiegend die Mannschaft von Andreas Golombek das Heft des Handelns in der Hand, während die in rot spielenden Siegener vor allem auf Kontermöglichkeiten lauerten. Diese wurden jedoch zumeist nicht effektiv genug ausgespielt, so dass SFS-Torchancen Mangelware blieben. Auf der Gegenseite hatte Mittelfeldspieler Jannik Schröder die beste Gelegenheit bis dato, als er in der 21. Minute mit einem Fernschuss am Pfosten scheiterte. Fünf Minuten später fiel dann das 0:1 aus Siegener Sicht: Ein Freistoß landete im Strafraum, Innenverteidiger Julian Dudda bekam den Ball unglücklich an Oberschenkel und Hand und Schiedsrichter Sauerbier pfiff Elfmeter. Eine Entscheidung, die sicherlich auch anders hätte ausfallen können. Ex-Sportfreunde-Kicker Sinisa Veselinovic ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf vom Punkt zum 1:0.

Keine Siegener Tore

Bereits nach knapp einer halben Stunde hatte Thorsten Seibert auswechseln müssen, brachte Marco Beier für den angeschlagenen Dudda, zur Pause kam dann Manuel Konaté für den gelb-rot-gefährdeten Kammerbauer. "Die frühen Wechsel haben uns natürlich nicht in die Karten gespielt, ebenso wie das Gegentor - wenn man durch so einen unglücklichen Gegentreffer auf die Verliererstraße kommt, ist das ärgerlich. Aber ich muss meiner Mannschaft auch den Vorwurf machen, dass wir den Einstieg ins Spiel nicht so gestaltet haben, wie wir uns das vorgenommen hatte. Das hat mir nicht gefallen, das haben wir in der Halbzeit auch kritisch und hart angesprochen." Leider dauerte es nur sieben Minuten nach dem Seitenwechsel, da erzielte der SC Verl das 2:0, einen hohen Ball von der Außenposition verlängerte Veselinovic per Kopf in die Mitte, wo Fabian Großeschallau heranrauschte und per Kopf traf. Im Anschluss hatten unsere Sportfreunde etwas besseren Zugriff auf die Partie, durchaus auch Ballbesitzphasen, taten sich aber vor allem im Abschluss schwer. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte Kapitän Mark Zeh, der aus 18 Metern den Ball per Direktabnahme aufs Tor brachte - doch erneut war Brüseke auf dem Posten und parierte stark (57.). Unglücklich: Bei einer ähnlichen Hand-Situation im Verler Strafraum entschied der Schiedsrichter nicht auf Elfmeter für unsere Sportfreunde, obwohl Julian Schmidt der Ball ebenso ungewollt an die Hand gesprungen war wie in Halbzeit Eins Julian Dudda.

"Es hat am Ende nicht gereicht."

"Wir haben am Ende verdient 0:2 verloren. Die Mannschaft hat sich nach dem Gegentor wieder einigermaßen reingekämpft und konnte es zwischenzeitlich ausgeglichen gestalten, so dass Dominik Poremba nicht allzu viel eingreifen musste. Aber wir waren oft einen halben Meter oder eine halbe Sekunde langsamer als der Gegner und das ist ärgerlich, vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass mit einer konzentrierten und geschlossenen Leistung hier durchaus etwas Zählbares in Frage gekommen wäre. Die Diskrepanz war heute nicht so riesengroß aber es hat am Ende nicht gereicht", resümierte Thorsten Seibert.

MATCH-FACTS

SC Verl - Sportfreunde Siegen 2:0 (1:0)
Verl: Brüseke - Mikic, Schmidt (77. Kalinowski), Stöckner, Unzola - Großeschallau (71. Choroba), Geisler (75. Liehr), Schröder, Kaminski - Maktidis, Veselinovic.
Siegen: Poremba - Jakobs, Dudda (28. Beier), Bauman, Kammerbauer (46. Konaté) - Zeh, Kurt - Rente, Zeller, Nebi (69. Jarecki) - Zahn.
Tore:  1:0 Veselinovic (25. Handelfmeter), 2:0 Großeschallau (52.)
Schiedsrichter: Jan Sauerbier
Zuschauer: 604

 - Hart umkämpft waren die Mittelfeld-Duelle - hier zwischen Niklas Zeller und Verls Yannick Geisler. (Foto: Schäfer)

Hart umkämpft waren die Mittelfeld-Duelle - hier zwischen Niklas Zeller und Verls Yannick Geisler. (Foto: Schäfer)

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