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29. März

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Pokalaus in der Verlängerung

Die Frauen-Mannschaft unserer Sportfreunde Siegen ist am Wochenende aus dem Westfalenpokal ausgeschieden. Im Halbfinale unterlag das Team von Trainerin Manuela Frettlöh zuhause auf dem Kunstrasen im Leimbachstadion gegen Arminia Ibbenbüren mit 0:1. Das entscheidende Tor fiel Sekunden vor dem Ende. Damit ist der Traum vom Einzug in den DFB-Pokal (bei Gewinn des Pokals) ebenfalls geplatzt.

Dass unsere Sportfreundinnen in dieser Partie gegen den klassentieferen Gegner Ibbenbüren Probleme hatten, zeigte sich bereits in der ersten Hälfte. Die Frettlöh-Elf hatte zwar einige Torraumszenen, der Westfalenligist konnte aber die meisten bereits im Ansatz ersticken oder klären, bevor es gefährlich wurde. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatten dann auch die Gäste: In der 43. Minute klatschte ein Schuss direkt an den Pfosten.

Auch in der zweiten Hälfte gelang den Sportfreundinnen nichts Zwingendes, bei einem Drehschuss von Denise Käsler war die gegnerische Torhüterin auf dem Posten (56.), einen klasse Freistoß von Verena Lehnen parierte Stefanie Kösters in der 85. Minute und auch den Nachschuss konnte Ibbenbürens Schlussfrau halten. Als sich die meisten Spielerinnen des SFS wohl schon mit der Verlängerung abgefunden hatten, schlug der Gast dann doch noch zu: Einen Freistoß wehrte die Sportfreunde-Abwehr zu kurz ab und Nathalie Bock schob aus drei Metern zum 0:1 ein. Jubel bei Ibbenbüren, Frust bei Siegen: "Ich bin selten sprachlos, aber nach diesem Spiel fehlen mir die Worte. Die Mannschaft weder Qualität noch Mentalität gezeigt. Mit dieser Leistung spielen wir in der Liga gegen den Abstieg. Ich erwarte von allen, dass der Fokus endlich wieder auf Fußball gelegt wird", fand Trainerin Manuela Frettlöh deutliche Worte.

SF Siegen: Becher, Sieberg, Peter, Meckel, Kucharske, Trottner, Käsler, Martin (60. Schneider), Weller, Fernholz (60. Kurth), Lehnen.

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