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12. Oktober

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Pokalaus nach schwacher Leistung

Nach einer insgesamt schwachen Leistung sind unsere Sportfreunde Siegen am Dienstagabend aus dem Herren-Westfalenpokal ausgeschieden. Das Heimspiel der 2. Runde gegen den Liga-Konkurrenten SV Rödinghausen ging mit 1:3 (0:1) verloren. Vor nur 217 Zuschauern an einem kalten Dienstagabend ließ unsere Mannschaft dabei vor allem in der ersten Hälfte einiges vermissen. "Da waren wir nicht konkurrenzfähig, das war die schlechteste Leistung, seit ich Trainer bin", erklärte Cheftrainer Thorsten Seibert. Als seine Elf in die Kabine ging, lag der SFS bereits mit 0:1 hinten. Das Tor hatte in der 38. Minute der agile Jakubiak mit einem feinen Schlenzer aus 18 Metern erzielt. Dabei muss jedoch eigentlich festgehalten werden, dass die Gäste aus dem Ravensburger Land durchaus höher hätten führen können. Kaum Ballbesitz, viele Fehler in der Defensive, so gut wie keine entlastenden Aktionen nach vorne, die Abstände viel zu groß, das Zweikampfverhalten schlecht - es gab massenweise Kritikpunkte im Spiel der Siegener. "Wir haben vor allem gesehen, dass Mark Zeh für uns absolut unersetzlich ist. Er ist für uns der wichtigste Spieler im Zentrum, da gibt es nach dem Spiel die klare Feststellung, dass es keinen Spieler gibt, der ihn auch nur annähernd ersetzen kann", erklärte Seibert.

Nach der Halbzeitpause stellte der 36-Jährige von Fünfer- auf eine Viererkette um und mit Kapitän Zeh im Defensiven Mittelfeld bot sich den Zuschauern plötzlich ein ganz anderes Spiel. Es spielte nach dem Seitenwechsel eigentlich nur noch eine Mannschaft, das waren die Sportfreunde. Plötzlich gab es Aktionen nach vorne, Jakobs setzte sich ein ums andere Mal über die rechte Seite durch und auch Torchancen waren da: Der ebenfalls eingewechselte Jarecki vergab in der 48. Minute die beste, als er durch Arda Nebi bedient wurde und im Zentrum mit links über das Tor schoss. Doch auch der Fernschuss von Mark Zeh und ein Schuss nach guter Kombination von Björn Jost brachten Torgefahr. Der Ausgleich fiel dann durch ein wunderschönes Tor von Til Bauman, der nach einem Freistoß einen abgewehrten Ball volley aus der Luft aus der Drehung heraus in die Maschen setzte.

Wer gedacht hätte, der Ausgleich gäbe unseren Sportfreunden Sicherheit und Selbstvertrauen, sah sich leider getäuscht. Nur drei Minuten nach dem 1:1 musste unser SFS das nächste Gegentor hinnehmen, als Rödinghausens Langemann nach einer Hereingabe am langen Pfosten frei einschieben konnte. Und als Kargbo erneut drei Minuten später mit einem harten Schuss von äußerer linker Position Poremba zum 3:1 überwand, war die Messe für diesen Abend leider gelesen. Zwei weitere Großchancen für die Gäste durch Hutten und Jakubiak blieben ungenutzt. Mit diesem Ergebnis steht der SV Rödinghausen in der 3. Runde, unser SFS ist aus dem Westfalenpokal ausgeschieden.

MATCH-FACTS

Sportfreunde Siegen – SV Rödinghausen 1:3 (0:1)
Siegen: Poremba – Rente, Beier (46. Zeh), Dalman, Bauman, Kurt –  Nebi, Jost, Zeller (81. Hoff), Jakobs – Zahn (46. Jarecki).
Rödinghausen: Paterok - Will, Velagic, Tünte, Kacinoglu – Buddecke (46. Kunze), Jakubiak – Bülter, Hutten (70. Holtby), Langemann – Kargbo (79. Schlottke).
Schiedsrichter: Fabian Maibaum (Hagen).
Tore: 0:1 Jakubiak (38.), 1:1 Bauman (66.), 1:2 Langemann (69.), 1:3 Kargbo (72.)
Zuschauer: 217.  

 - Hauptsächlich hinterher liefen unsere Sportfreunde Siegen (hier Marco Rente) dem Gast aus Rödinghausen. (Foto: Schäfer)

Hauptsächlich hinterher liefen unsere Sportfreunde Siegen (hier Marco Rente) dem Gast aus Rödinghausen. (Foto: Schäfer)

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