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20. August

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SFS erneut im Pech: Aus im Westfalenpokal

Die Sportfreunde wieder im Pech: Im zweiten Pokalspiel innerhalb von vier Tagen verlieren die Siegener in der ersten Runde des Westfalen-Pokals auch beim SV Lippstadt mit 3:4 nach Elfmeterschießen und scheiden aus. Wenige Tage nach dem erbitterten Kampf gegen den FSV Frankfurt zeigten sich die Sportfreunde kämpferisch stark, hatten aber Pech vor dem Tor.

In der ersten Halbzeit im Stadion am Waldschlösschen in Lippstadt zeigten beide Teams eine eher mäßige Leistung und erarbeiteten sich nur wenige Torchancen. Die Partie wurde durch viele Fouls immer wieder unterbrochen, es fehlte an Spielfluss. Lediglich Siegens Kapitän Markus Hayer konnte nach acht Minuten einen gefährlichen Akzent in der Offensive setzen, Torhüter Dominik Poremba parierte kurz vor der Pause stark gegen den konternden Lippstädter Ramsey.

Nach der Pause drehten die Sportfreunde auf und konnten sich mehr Torraumszenen erarbeiten, aber auch diese blieben meist eher ungefährlich. Über die Außen setzten sich vor allem Philipp Frisch und Manuel Glowacz immer wieder durch und leiteten mit Flanken die stärksten Szenen der Gäste aus Siegen ein. Volina (56.) und Hayer (68.) scheiterten nach maßgeschneiderten Flanken nur knapp. Es folgte die stärkste Phase unserer Sportfreunde, als der eingewechselte Ali Ibrahimaj aus 15 Metern nur knapp das Tor verpasste (70.) und Konstantin Möllering nach einem Konter frei vor Torhüter Marcel Höttecke scheiterte (72.). Auch Möllerings Kopfball nach einem Freistoß von Glowacz fand nicht den Weg ins Tor und so rettete sich der SV Lippstadt mit einem 0:0 in die Verlängerung. Wieder war es dann Glowacz, der in der 104. Minute einen Akzent setzte und aus rund 20 Metern die Latte traf.

Wie schon am Samstag im DFB-Pokalspiel mussten die Siegener also auch in Lippstadt ins Elfmeterschießen, in dem mit Glowacz und Traufetter gleich beide erste Schützen an den Torhütern scheiterten. Den entscheidenden Treffer zum 4:3 für die Gastgeber verwandelte Ardian Jevric, nachdem Markus Hayer den letzten Elfmeter für seine Mannschaft verschossen hatte.

„Das ist natürlich ganz bitter, dass uns das gleiche Schicksal wie am Samstag widerfährt. Es war spielerisch eine ordentliche Leistung, läuferisch war es überragend. Nach den 120 Minuten vom Samstag haben wir uns hier sehr gut verkauft, haben es aber versäumt, die Tore zu machen“, meinte Siegens Trainer Matthias Hagner nach der Partie. „Das sind bittere Tage für uns. Wir müssen das jetzt sacken lassen und am Samstag in Mönchengladbach möglichst anfangen zu punkten“, sagte Hagner, dessen Team sich nach zwei Spielen über 120 Minuten vor allem körperlich erst einmal erholen muss.

Am vierten Spieltag der Regionalliga West gastieren die Sportfreunde Siegen am Samstag um 14 Uhr bei der U23 von Borussia Mönchengladbach, die nach einem Sieg und zwei Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle stehen.

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