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13. April

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SFS-Frauen nicht aufzuhalten

Auch im Spitzenspiel um Platz zwei bei der bis dato punktgleichen DJK Arminia Ibbenbüren konnte der Siegeslauf unserer Sportfreundinnen nicht gestoppt werden. Weder vom schwierigem Geläuf noch von der Spielweise der Gastgeberinnen ließen sich unsere Mädels beeindrucken und gewannen deutlich mit 3:0 (1:0). Damit festigten sie den zweiten Tabellenplatz, mit nun drei Punkten Abstand zu Ibbenbüren und lauern auf Fehler des aktuellen Spitzenreiters SpVg Berghofen. Bereits in der elften Spielminute gingen unsere Mädels nach einem einstudierten und mustergültig ausgeführten Konter über Jana Katharina Peter, Verena Lehnen und Lena Sophie Uebach mit 1:0 in Führung. Sophie Rüthing krönte den gelungenen Spielzug nach Lena Sophie Uebachs Querpass mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze, der unhaltbar für Ibbenbürens Torfrau, Tanja Guzberg im langen Eck einschlug.

In der Folge zogen sich unsere Sportfreundinnen etwas zurück und ließen in den Zweikämpfen die letzte Konsequenz vermissen. Dadurch hatten die Gastgeberinnen zwar mehr Spielanteile, da sie sich durch eine Vielzahl an Spielunterbrechungen selbst aus dem Spielrhythmus brachten, versprühten sie aber kaum Torgefahr und kamen im ersten Durchgang lediglich durch Standards zu Torchancen. Auf diese Weise war die wachsame Lea Knipp im Kasten unserer Sportfreundinnen natürlich nicht zu bezwingen und so ging es mit der knappen aber verdienten Führung in die Kabine. Im zweiten Durchgang zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Die Gastgeberinnen, die bei sieben Niederlagen nur eins der letzten zehn Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnten, waren zwar stets bemüht, schafften es jedoch nicht, den entscheidenden letzten Pass zu spielen und ernsthaft für Torgefahr zu sorgen.

Wie es besser gemacht wird, zeigten unsere Sportfreundinnen in der 70. Spielminute. In der eigenen Hälfte von Jana Katharina Peter angespielt, sprintete Lena Sophie Uebach mit Ball schneller als ihre Gegenspielerin gen Ibbenbürer Strafraum wo sie die mitgelaufene Verena Lehnen bediente, die sich so eine Chance allein vor Torfrau Tanja Guzberg natürlich nicht entgehen ließ und mit ihrem 17. Saisontreffer für die 2:0-Vorentscheidung sorgte. Erst danach kamen die Gastgeber - bezeichnenderweise durch einen Distanzschuss, der an die Latte krachte - zu ihrer ersten echten Torchance, doch Lea Knipp war auf der Hut und blockte die herangeeilte Stürmerin ganz souverän. Eine Minute vor dem regulären Ende der Spielzeit offenbarte Topscorerin Verena Lehnen, was unsere Mädels derzeit so erfolgreich macht: Herz und Teamgeist. Nachdem Lena Sophie Uebach regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht wurde, blieb Schiedsrichter Jens Scheltrup keine andere Wahl, als auf Strafstoß für unsere Sportfreundinnen zu entscheiden.

Toptorjägerin Verena Lehnen, die von Cheftrainerin Manuela Frettlöh als Schützin bestimmt war und mit ihrem 18. Saisontreffer einen großen Schritt Richtung Torjägerkrone machen konnte, verzichtete aus freien Stücken auf die Ausführung und ließ ihrer eingewechselten Mannschaftskameradin Luisa Martin den Vortritt, als Anerkennung für ihre starken Spiel,- und Trainingsleistungen. Luisa Martin dankte es mit dem sicher verwandelten Strafstoß zum 3:0-Endstand. Manuela Frettlöh war nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Zur Zeit macht es einfach Spaß. Die Mannschaft zieht ausnahmslos mit und ist erfolgshungrig. Wie die Mädels hier heute die Ruhe bewahrt haben und sich nicht von außen ablenken ließen, hat mir schon sehr gut gefallen. Wenn man dann noch sieht, was für eine tolle Gemeinschaft die Mädels bilden und den eigenen Erfolg dem Teamgeist zuliebe zurückstellen, das macht mich auch ein Stück weit stolz auf meine Mannschaft.“

 - Eilt mit der Mannschaft von Sieg zu Sieg: Trainerin Manuela Frettlöh. (Foto: Latsch)

Eilt mit der Mannschaft von Sieg zu Sieg: Trainerin Manuela Frettlöh. (Foto: Latsch)

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