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11. März

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SFS muss sich geschlagen geben

Unsere Sportfreunde Siegen haben sich am 24. Spieltag der Regionalliga West im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen mit 0:2 (0:0) geschlagen geben müssen. Bei relativ sonnigem Wetter sahen 1158 Zuschauer eine Siegener Mannschaft, die ein anderes Gesicht an den Tag legen wollte als zuletzt in Wattenscheid. Dazu gehörte unter anderem eine stabilere Ordnung in der Defensive - und das legte die Seibert-Elf gegen Oberhausen an den Tag, am Ende reichte vor allem aber die offensive Leistung nicht, um für Punkte in Frage zu kommen.

0:0 zur Pause

Der tiefe Boden im Leimbachstadion war für beide Teams nicht geeignet, ansehnlichen Fußball zu spielen und mancher Pass holperte oder kam nicht an. Sowohl unsere Sportfreunde als auch die Gäste benötigten einige Minuten, um in die Partie zu finden. Die Anfangsphase verlief ohne Höhepunkte, wobei schon hier die Oberhausener einen Tick aktiver im vorderen Drittel des Spielfelds waren. Dennoch: SFS verschob ordentlich, stand tief und lauerte auf Konter. Die gefährlichste Szene unseres SFS in der ersten Hälfte ereignete sich nach einem feinen Hackentrick von Arda Nebi, dessen Flanke in der Mitte jedoch keinen Abnehmer fand, weil RWO-Innenverteidiger Nakowitsch klärte. Oberhausen dagegen hatte drei, vier torgefährliche Aktionen, die unser Keeper Dominik Poremba jeweils entschärfen konnte, besonders die Chance von Simon Engelmann (40.) hielt er klasse. Die Minuten vor dem Seitenwechsel waren dann von Oberhausener Angriffen und quasi Dauerpräsenz im Siegener Strafraum geprägt, das 0:0 hielt jedoch.

Bollwerk fällt kurz nach Seitenwechsel

Nur neun Minuten nach dem Wiederanpfiff sollte dann jedoch das erste Tor fallen - und zwar für die Gäste. Nach einem Ausflug in die Siegener Hälfte und Gewusel im Strafraum, kam Innenverteidiger Oliver Steurer nur wenige Meter von Dominik Poremba entfernt frei an den Ball und schob von der Seite aus ein. Unsere Sportfreunde-Elf, die bis dahin zumindest immer wieder mit Einsatz versucht hatte, gegen die von der Spielanlage her besseren Ruhpottler dagegenzuhalten, lag hinten. Das 0:2 ließ leider nicht lange auf sich warten, nach einer Hermes-Flanke stand Stürmer Raphael Steinmetz im Sechzehner frei und nagelte den Ball volley unter die Latte - keine Chance für Poremba, zu reagieren. Auch, wenn RWO nun zum Ende der Partie noch einige gefährliche Szenen hatte, die Elf von Thorsten Seibert stemmte sich gegen eine höhere Niederlage, wollte nicht wie im Hinspiel einbrechen. Allerdings: In der Offensive fehlte dem Team des SFS die Durchschlagskraft, gefährliche Torszenen entstanden gar nicht erst. 

"Ich vertraue meiner Mannschaft"

"Die Oberhausener haben einfach ein besseres Spiel gezeigt. Wir haben uns viel vorgenommen vor dem Spiel, da ist es für alle schwer zu akzeptieren, dass man wieder unterlegen ist und vor allem dass sich keine hochkarätige Torchance ergibt. Daran müssen wir arbeiten und es muss besser werden. Ich vertraue meiner Mannschaft, dass sie in der Woche wieder hart arbeitet und im nächsten Spiel eine bessere Leistung auf den Platz bringt. Heute sind wir enttäuscht, aber morgen werden wir die nächsten Schritte machen um am nächsten Wochenende erfolgreich zu sein", blickte Thorsten Seibert nach vorne.

MATCH-FACTS

Sportfreunde Siegen - Rot-Weiß Oberhausen 0:2 (0:0)
SFS:  Poremba, Mißbach, Sabah, Kammerbauer, Bauman, Zeller, Zeh (70. Konate) , Kurt, Jost (61. Hombach), Jakobs (61. Rente), Nebi
RWO: Udegbe, Heber, Steurer, Nakwowitsch, Hermes, Scheelen, Bauder, Reinert (75. Lorch), Garcia (58. Budimbu), Engelmann, Steinmetz (69. Kaya)
Tore: 0:1 Steurer (53.), 0:2 Steinmetz (60.)
Schiedsrichter: Tim Pelzer
Zuschauer: 1158

 

 - Auf schwerem Boden hatten es beide Teams schwer, Fußball zu spielen. (Foto: Schäfer)

Auf schwerem Boden hatten es beide Teams schwer, Fußball zu spielen. (Foto: Schäfer)

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