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28. September

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Sportfreundinnen bekommen Schuss vor den Bug

Nach dem erfreulichen Saisonstart mit zwei deutlichen Siegen zum Auftakt, mussten unsere Sportfreundinnen am dritten Spieltag der Westfalenliga, gegen den 1. FFC Recklinghausen, eine herbe 0:5 (0:2) Heimschlappe hinnehmen.

In diesem Duell des Dritten gegen den Vierten der Vorsaison, zeigten sich die Gäste aus dem Vest von Beginn an agiler und aggressiver in den Zweikämpfen. Unsere Sportfreundinnen waren zumeist einen Schritt zu spät und schafften es nicht, die starke Offensive des 1. FFC  in den Griff zu bekommen.  Siebzehn Minuten waren gespielt, als Recklinghausens Anna Hettwer mit einem sehenswerten Treffer aus 16 Metern Torentfernung, die 0:1 Führung erzielte und damit den Torreigen für die Gäste eröffnete.

Auch in der Folge schafften es unsere Sportfreundinnen nicht, dem Anspruch eines Meisterschaftsaspiranten gerecht zu werden und so verstrichen nur zwölf weitere Minuten, ehe Recklinghausens Tanja Baumann, bei einem Freistoß an der linken Strafraumgrenze Maß nahm und den Ball unhaltbar, zur 0:2 Führung für die Gäste, unter die Latte zirkelte.

Die Hoffnung, dass sich unsere Sportfreundinnen im zweiten Durchgang noch einmal gegen die drohende Niederlage stemmen könnten, wurde jedoch enttäuscht. Gerade einmal zwei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Tanja Baumann mit ihrem zweiten Treffer, zum 0:3 die Vorentscheidung für die Gäste erzielte.

Im Rhythmus von 10 Minuten machten die Gäste nun auch weiter.

Knapp eine Stunde war gespielt, als Besiana Recica, durch einem blitzschnellen Konter, aus kurzer Distanz auf 0:4 für den 1. FFC Recklinghausen erhöhte, ehe Chiara Tat in der 68. Spielminute, völlig freistehend, den 0:5 Schlusspunkt setzte.

"Zeigen dass es ein Ausrutscher war"

Cheftrainerin Manuela Frettlöh konnte mit der abgelieferten Leistung ihres Teams natürlich nicht zufrieden sein: "Selbstverständlich sind wir enttäuscht. Zwar gehört der 1. FFC Recklinghausen zu den stärksten Teams der Liga und zu Favoriten auf den Titel, aber so eine deutliche Niederlage war nicht zu erwarten. Wir werden uns davon aber nicht beirren lassen und in Ruhe weiterarbeiten. Wir wissen jetzt, wo wir stehen und woran wir arbeiten müssen." "Am Mittwoch haben wir die Gelegenheit im Kreispokal in Salchendorf etwas Selbstvertrauen zu tanken, um nächste Woche dann auch wieder zu punkten und zu zeigen, dass diese Leistung heute nur ein Ausrutscher war."

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