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16. Februar

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Sportfreundinnen gehen optimistisch in die Rückrunde

Wenige Tage vor dem Restrundenstart am kommenden Samstag, den 18. Februar um 13 Uhr gegen den VfL Bochum II bestritt die Mannschaft von Cheftrainerin Manuela Frettlöh ein Blitzturnier mit den beiden höherklassigen Teams des FSV Hessen Wetzlar. Gegen die erste Mannschaft der Hessinnen, die derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz der zweiten Bundesliga liegend um den Aufstieg ins Fußball-Oberhaus kämpft, unterlagen unsere Sportfreundinnen mit 0:2 (0:0). Im darauf folgenden Vergleich mit der zweiten Mannschaft des FSV Hessen Wetzlar, die in der Regionalliga Süd auf dem zehnten Rang liegend um den Klassenerhalt kämpft, unterlagen unsere Sportfreundinnen unglücklich mit 2:4 (1:2).

Auf Augenhöhe mit Zweitligisten 

Im ersten Spiel gegen das Zweitliga-Spitzenteam des FSV Hessen Wetzlar präsentierten sich unsere Mädels naturgemäß defensiv eingestellt, ließen die Gastgeberinnen das Spielgeschehen diktieren und versuchten ihrerseits die Räume eng zu machen um die Hessinnen am Torabschluss zu hindern. Dies gelang ihnen in der ersten Halbzeit auch durchaus sehr gut, vereinzelte Nachlässigkeiten im zweiten Durchgang konnten die starken Hessinnen jedoch in zwei Gegentore ummünzen. Allerdings schafften es unsere Sportfreundinnen durchaus auf Augenhöhe mit diesem Zweitligisten zu spielen, ein Zwei-Klassen-Unterschied war zu keinem Zeitpunkt spürbar.

Chancenverwertung kostet gegen Regionalligisten den Sieg

Mit einer gänzlich anderen Marschroute gingen unsere Sportfreundinnen dann das zweite Spiel gegen die Regionalligaauswahl des FSV Hessen Wetzlar II an. Mit viel Ballbesitz beherrschten sie das Spielgeschehen und erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten, doch dauerte es bis zur 22. Spielminute, ehe Lotta Fernholz nach Zuspiel von Luca Barth das 1:0 erzielte. Dieser Führungstreffer schien unsere Mädels jedoch keineswegs zu beflügeln. Schon eine Minute später schafften es die Gastgeberinnen, die durch ihre schnellen Konter stets gefährlich waren, den Rückstand mit dem Treffer zum 1:1 zu egalisieren. Und damit nicht genug:  Noch vor dem Halbzeitpfiff der zweimal 25 Minuten gespielten Partie mussten unsere Sportfreundinnen den Rückstand hinnehmen. Damit schafften es die Hessinnen, den Spielstand innerhalb von drei Minuten zu drehen und den Spielverlauf gänzlich auf den Kopf zu stellen. Den zweiten Durchgang mit mehr Ordnung beginnend, schafften es unsere Sportfreundinnen zunächst wieder, das Spiel zu bestimmen und auf den Ausgleich zu drücken. Erneut war es Lotta Fernholz, die nach einem starken Pfostenschuss von Sabrina Schneider am schnellsten reagierte und zum 2:2 abstauben konnte. Aus unerklärlichen Gründen, ließen unsere Mädels dann zum wiederholten Mal umgehend nach einem geschossenen Tor den Gegentreffer zum 2:3-Rückstand zu und mussten, trotz insgesamt gefälliger Leistung, kurz vor Abpfiff sogar noch den Treffer zum 2:4 Endstand hinnehmen.

"Wir wissen was wir können"

Cheftrainerin Manuela Frettlöh zog trotz der beiden Niederlagen ein positives Fazit nach den Partien: "Das waren heute sehr gute Testmöglichkeiten gegen starke, höherklassige Teams. Im zweiten Spiel mussten wir unsere Möglichkeiten konsequenter nutzen, dann hätten wir durchaus gewinnen können. Allein in der ersten Halbzeit haben wir drei hochkarätige Chancen vergeben. Die Wetzlarer Frauen haben allerdings auch ein sehr schnelles Umschaltspiel gezeigt und waren nach ihren Ballgewinnen sofort brandgefährlich. Wir wissen, was wir können und nach den guten Ergebnissen der bisherigen Vorbereitung, war es vielleicht auch ganz gut, eine Woche vor dem Auftakt gegen Bochum noch einmal aufgezeigt zu bekommen wo wir weiter dran arbeiten müssen." Am kommenden Samstag, den 18. Februar um 13 Uhr, empfangen unsere Sportfreundinnen den VfL Bochum II zum ersten Meisterschaftsspiel des Jahres. Schon eine Woche später, ebenfalls am Samstag, den 25. Februar, steht bereits das nächste Heimspiel an. Um 13 Uhr haben unsere Sportfreundinnen gegen die DJK Arminia Ibbenbüren die große Chance, mit einem Sieg am derzeitigen Tabellendritten vorbeizuziehen und den Anschluss zur Spitzengruppe wieder herzustellen.

 - Cheftrainerin der SFS-Frauen Manuela Frettlöh. (Foto: Latsch)

Cheftrainerin der SFS-Frauen Manuela Frettlöh. (Foto: Latsch)

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