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13. September

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Sportfreundinnen lassen wichtige Punkte liegen

Im ostwestfälischen Lemgo kamen unsere Damen gegen engagierte und kämpferisch überzeugende Gastgeberinnen des FC Donop-Voßheide nicht über ein 1:1 hinaus. Damit riss zugleich die Serie von insgesamt 407 Spielminuten, die Sportfreunde-Keeperin Lea Knipp ihren Kasten sauber hielt.

"Wenigstens hat sich niemand verletzt"

Cheftrainerin Manuela Frettlöh, die ihre Mannschaft aufgrund der Ausfälle von Teamkäpitänin Jana Kucharske, Pauline Ginsberg und Topscorerin Denise Käsler gleich auf mehreren Positionen umstellen musste, sah nach dem Spiel auch das Positive: "Wenigstens hat sich niemand verletzt", denn allzu viel Freude bereitete ihr der Auftritt ihrer Mannschaft auf dem holprigen Geläuf der ostwestfälischen Aufsteigerinnen nicht. "Obwohl wir objektiv festhalten müssen, dass wir auf jeder Position besser besetzt waren, haben wir das Spiel nicht in den Griff bekommen", so Manuela Frettlöh nach dem Spiel. Vor allem in der ersten Halbzeit schafften es die spielerisch limitierten aber mit Herzblut kämpfenden Gastgeberinnen des FC Donop-Voßheide, die stärkste Offensive der Liga nahezu auszuschalten.

Sonntagsschuss beendet Serie

In der Pause hatten sich unsere Sportfreundinnen dann einiges vorgenommen. Manuela Frettlöh wechselte Verena Lehnen für Celine Meckel und Hannah Sieberg für Luca Celine Barth ein und so kam unser Team spürbar engagierter aus der Kabine. Doch nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff folgte erst einmal der große Auftritt von Donop-Voßheides Teamkapitänin Jennifer Reinhold. Energisch störte sie das Aufbauspiel unserer Sportfreundinnen, erkämpfte sich im zentralen Mittelfeld den Ball und knallte diesen, zur Überraschung unserer Torfrau Lea Knipp, die weit vor ihrem Kasten stand, aus 35 Metern ins Tor. Da mussten sich unsere Sportfreudinnen erst einmal schütteln, war dies ja das erste Mal, dass sie in dieser Saison einem Rückstand hinterherlaufen mussten.

Laura Pfeifer gleicht aus

In der Folge zeigten sich unsere Damen präsenter und fanden besser ins Spiel, der Wille nicht mit leeren Händen ins Leimbachtal zurückzukehren war deutlich sichtbar und so dauerte es nur knapp eine Viertelstunde bis Verena Lehnen den Ball aus halbrechter Position nach Zuspiel von Jugendnationalspielerin Lena Sophie Uebach scharf auf den langen Pfosten zog, wo Laura Pfeifer keine Mühe mehr hatte, ihren zweiten Saisontreffer zum 1:1-Ausgleich zu erzielen. Doch wer geglaubt hatte, dass der Widerstand der Ostwestfälinnen damit gebrochen sei und unsere Sportfreundinnen nun mit Macht auf den Siegtreffer drängen würden, sah sich getäuscht.

Tabellenführung in Gefahr

Aufopferungsvoll kämpften die Damen des FC Donop-Voßheide auch nach dem Ausgleich weiter und bewiesen, dass man auch in dieser Liga kein Spiel gewinnt, wenn man nicht mit vollem Einsatz und absolutem Siegeswillen zur Sache geht. Lediglich eine Chance zum Siegtreffer, die Verena Lehnen kurz vor Spielende vergab, konnten unsere Sportfreundinnen noch verbuchen. Dies war zu wenig, sowohl für die Ansprüche unserer Sportfreundinnen, als auch um die Tabellenführung zu halten, denn während unsere Damen nächste Woche spielfrei haben, können die lauernden Konkurrenten der DJK Ibbenbüren, der SpVg. Berghofen und des 1. FFC Recklinghausen, allesamt mit einem Sieg an unseren Sportfreundinnen vorbei ziehen. Nächstes Spiel unserer Damen ist somit erst in zwei Wochen, am Sonntag, den 25. September um 13.00 Uhr empfangen unsere Sportfreundinnen dann den 1. FFC Recklinghausen zum Spitzenspiel auf dem Kunstrasen des Leimbachstadions.

 - (Foto: Hüttenhain)

(Foto: Hüttenhain)

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