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28. Februar

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Sportfreundinnen siegen im Spitzenspiel

Durch einen deutlichen 6:3 (1:0) Sieg, im Nachholspiel der Frauen-Westfalenliga gegen die DJK Arminia Ibbenbüren, zogen unsere Sportfreundinnen auf den dritten Tabellenplatz vor und sind nun bereits seit fünf Spielen ohne Punktverlust. Überschattet wurde das Spiel durch eine Verletzung der Ibbenbürener Torfrau Stefanie Kösters, die mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mußte.

Schwere Verletzung schockt Ibbenbürener Frauen

Nach anfänglichem Abtasten, ereignete sich die folgenschwere Szene, in der sich DJK-Torfrau Stefanie Kösters, bei einer Rettungsaktion vor Verena Lehnen, so schwer verletzte, dass das Spiel unterbrochen wurde und Madita Brügge ihren Part übernehmen musste. Während die Ibbenbürener Frauen nach dieser Unterbrechung ihre Zeit brauchten um den Schock zu überwinden, versuchten unsere Sportfreundinnen umgehend ihren Spielrhythmus wiederzufinden und ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Fünf Minuten nach Wiederaufnahme der Partie, erzielte Lena Sophie Uebach mit ihrem sechsten Saisontreffer, die 1:0 Halbzeitführung für unsere Sportfreundinnen.

Verena Lehnen und Laura Pfeifer in Torlaune

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte, mit Druck unserer Siegerländerinnen. Acht Minuten waren gespielt, da führte dieser Druck auch zum Torerfolg. Verena Lehnen, die mit diesem 2:0 ihren achten Treffer der laufenden Spielzeit erzielte, nutzte ein Zuspiel von Jana Katharina Peter und ließ der Ibbenbürener Ersatzkeeperin Madita Brügge, mit ihrem Hammer von der Strafraumgrenze, keine Chance. Die Ibbenbürener Frauen, die bis zum gestrigen Spiel den dritten Platz der Tabelle belegten, schafften es nur selten, sich aus der Umklammerung unserer Mädels zu befreien, während unsere Sportfreundinnen nun den berühmten Deckel drauf machen und die Partie entscheiden wollten. Nach genau einer Stunde Spielzeit, hatte Laura Pfeifer dann das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite. Als sie in abseitsverdächtiger Position von Burcu Özkanca angespielt %wurde, ließ Schiedsrichter Alessio Murrone die Partie und Laura Pfeifer weiterlaufen und zur Freude der Siegener Anhänger, aus 16 Metern das 3:0 für unsere Sportfreundinnen erzielen.

Ibbenbüren gibt nicht auf

Warum die DJK Arminia Ibbenbüren zu den Spitzenteams der Westfalenliga zählt, zeigten sie trotz des deutlichen Rückstandes. Sobald unsere Sportfreundinnen einen Gang runter schalteten oder Fehler begingen, waren die Frauen aus dem Tecklenburger Land aufmerksam und in der Lage, diese Fehler zu bestrafen. So auch in der 63. Spielminute: Nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau unserer Sportfreundinnen, fackelte Ibbenbürens Daria Schmidt nicht lange und erzielte aus 25 Metern den 3:1 Anschlusstreffer für die Frauen der DJK. Doch nach einem drei Tore Vorsprung wollten sich unsere Sportfreundinnen die Butter natürlich nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Nach einem Steilpaß von Marie Rüthing, zog Burcu Özkanca in der 73. Spielminute links in den Strafraum und schob den Ball rüber zu Laura Pfeifer, die mit einem satten Schuss ihr zweites Tor zur 4:1 Führung für unsere Sportfreundinnen erzielte.

Jetzt blieben unsere Mädels dran und pressten weiter. Nur drei Minuten später, markierte Siegens Topscorerin Verena Lehnen, mit einem gefühlvollen Heber über die heraus eilende Madita Brügge hinweg, die 5:1 Führung für unsere Sportfreundinnen. Doch die Gäste ließen sich nicht hängen und so lieferten sie unseren Sportfreundinnen in den letzten zehn Minuten des Spiels noch einen offenen Schlagabtausch. Imke Eversmeyer nutzte in der 82. Spielminute, bei einem Eckball der Gäste, ihre Freiheiten und verkürzte nahezu unbedrängt auf 5:2. Nur 120 Sekunden später, in der 84. Spielminute, ging es in die andere Richtung. Erneut war es die starke Verena Lehnen, die angespielt von Sophie Rüthing, ihr drittes Tor und damit bereits den zehnten Treffer der laufenden Spielzeit erzielte, und auf 6:2 erhöhte. Der Schlusspunkt dieser Partie blieb wieder den Gästen überlassen. Nachdem Schiedsrichter Alessio Murrone in der 86. Spielminute ein Foulspiel im Siegener Strafraum wahrgenommen hatte, verwandelte Melissa Steffen den fälligen Strafstoß, für die Gäste der DJK Arminia Ibbenbüren, sicher zum 6:3 Endstand.

Manuela Frettlöh war nach diesem fünften Sieg in Serie und dem Sprung auf Platz Drei natürlich zufrieden:

"Zuerst einmal hoffe ich, dass Stefanie Kösters bald wieder spielen kann und wünsche Ihr alles Gute!  Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, um die Chance zu nutzen, auf den dritten Platz vor zu ziehen. Dass wir so deutlich gewinnen würden, davon bin auch ich positiv überrascht. Nach der längeren Spielunterbrechung waren wir etwas aus dem Rhythmus, daher war es wichtig, noch vor der Pause die Führung zu erzielen. Wie wir dann in der zweiten Halbzeit gespielt haben, damit bin ich schon hochzufrieden. Es ist wichtig, dass wir in den kommenden Spielen bei Gütersloh und gegen Donop-Voßheide mit der gleichen Entschlossenheit auftreten und die Punkte holen, um uns in der Spitzengruppe festzusetzen."

Nächste Woche reisen unsere Sportfreundinnen zum FSV Gütersloh. Das nächste Heimspiel, gegen den FC Donop-Voßheide, findet am am Sonntag, den 12. März statt. Anstoß ist um 13 Uhr auf dem Kunstrasen des Leimbachstadions.

 - Fünfter Sieg in Folge für die SFS-Frauen in der Westfalenliga. (Foto: Latsch)

Fünfter Sieg in Folge für die SFS-Frauen in der Westfalenliga. (Foto: Latsch)

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