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03. Oktober

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Sportfreundinnen unterliegen in Billerbeck

Sportfreundinnen unterliegen in Billerbeck

Ohne sieben Stammspielerinnen, darunter U17-Nationalspielerin Lena Sophie Uebach, die in Riga bei der ersten Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft einen Treffer zum 6:0 Auftaktsieg über Lettland beitrug, unterlagen unsere Sportfreundinnen am gestrigen Sonntag bei der DJK VfL Billerbeck mit 1:3 (0:1). Damit musste das Team um Cheftrainerin Manuela Frettlöh nach furiosem Saisonstart, mit vier Siegen ohne Gegentor, die zweite Niederlage in Folge hinnehmen und rutscht, nach drei sieglosen Partien, ins Mittelfeld der Tabelle auf den sechsten Platz ab.
Nach ausgeglichenem Beginn war es Billerbecks Top-Torjägerin Anne Haberecht, die in der 35. Spielminute, nach kurz ausgeführter Ecke, mit einem Schuss aus 16 Metern für den 0:1 Halbzeitstand sorgte und mit diesem neunten Saisontreffer ihre Führung in der Torschützenliste der Westfalenliga festigte. Torhüterin Lea Knipp konnte den Aufsetzer ebensowenig entschärfen wie Hannah Sieberg mit ihrem Rettungsversuch.

Ausgleich hielt nur drei Minuten

In der 52. Spielminute handelte Manuela Frettlöh und schickte Verena Lehnen für Luisa Martin ins Spiel. Nur acht Minuten sollten vergehen, ehe sich dieser Wechsel auszahlte und Verena Lehnen mit ihrer zweiten Torchance ihren ersten Saisontreffer zum 1:1 Ausgleich markierte. Dieser Treffer wirkte wie ein Weckruf für die aggressiven Münsterländer Damen, die nun den Druck erhöhten und schon in der 63. Spielminute durch einen von Luzie Mölders getretenen Freistoß erneut mit 1:2 in Führung gingen. 

Lange Liste an Ausfällen macht Sportfreundinnen zu schaffen

Nur fünf Minuten nach ihrem Führungstreffer war es erneut Luzie Mölders, die unsere Sportfreundinnen energisch im Spielaufbau störte, einen Rückpass erlief und dann, allein vor Lea Knipp, im zweiten Versuch zum 1:3 Endstand erhöhte. Unseren jungen Sportfreundinnen gelang es danach nicht mehr diesen Billerbecker Sieg in Frage zu stellen und so blieb die rote Karte gegen Billerbeck wegen Nachtretens, in der 5. Minute der Nachspielzeit, der einzige Höhepunkt bis zum Abpfiff der Partie.

Cheftrainerin Manuela Frettlöh zeigte sich angesichts der Ausfälle von Jana Kucharske, Janina Röder, Denise Käsler, Pauline Ginsberg, Aileen Trottner, Celine Meckel und Lena Sophie Uebach geduldig mit ihrer jungen Mannschaft: "Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben die Zweikämpfe angenommen und uns Chancen erarbeitet, ein Tor hätte meiner jungen Mannschaft in dieser Phase sicherlich gut getan, umso bitterer ist es dann, dass jeder unserer Fehler direkt mit einem Gegentor bestraft wurde. Sicherlich haben wir uns noch nicht ganz an die aggressive, harte Gangart in dieser Liga gewöhnt, da müssen wir uns schnellstens anpassen um uns endlich wieder Erfolgserlebnisse zu erarbeiten und Siege einzufahren. Man muss natürlich festhalten, dass die Ausfälle von gleich sieben Stammspielerinnen kaum zu kompensieren sind, daher kann man meiner jungen Mannschaft keine Vorwürfe machen."

Mittwoch im Westfalenpokal: Chance zur Revanche gegen Recklinghausen

Trotz der Niederlage blickt Manuela Frettlöh optimistisch voraus auf die kommende Aufgabe im Westfalenpokal gegen den 1. FFC Recklinghausen, am Mittwoch um 20 Uhr, auf dem Kunstrasen des Leimbachstadions: "Ich glaube, dass meine Mädels begriffen haben worum es in dieser Liga geht und wie sie agieren müssen um hier zu bestehen, erste Ansätze davon waren heute auch schon zu sehen. Nach der Niederlage gegen Recklinghausen in der letzten Woche, wollen wir am Mittwoch die Chance zur Revanche nutzen und in die nächste Runde des Westfalenpokals einziehen."

 - Foto: M. Latsch

Foto: M. Latsch

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