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02. September

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„Wir sind konkurrenzfähig!“

Nach dem bisher unglücklichen und leider erfolglosen Start in die Regionalliga-Saison steht am Mittwoch der Härtetest beim Spitzenreiter Viktoria Köln auf dem Programm. Unser Cheftrainer Matthias Hagner geht jedoch zuversichtlich in die schwierige Partie in der Domstadt.

Vier Spiele, vier Siege, plus zwölf Tore Differenz - so liest sich die Bilanz des Gegners unserer Sportfreunde am Mittwoch um 19.30 Uhr im Sportpark Höhenberg. Trainer Matthias Hagner ist sich sicher, dass die Viktoria in dieser Saison Aufstiegskandidat Nummer eins ist. „Es ist keine Überraschung, dass sie ganz oben stehen. Rein individuell sind sie die stärkste Mannschaft der Liga“, sagt Hagner. Trotzdem möchten unsere Sportfreunde natürlich nicht nur zum Spaß nach Köln fahren. „Wir wollen mutig spielen und was mitnehmen“, gibt sich Hagner optimistisch. „Wir haben die Kölner beobachtet und analysiert. In Verl haben wir einige Punkte gesehen, in denen sie Schwächen zeigen. Sie sind sehr stark – aber keine unschlagbare Mannschaft“.

Doch Hagner bleibt trotzdem auf dem Boden der Tatsachen. „Ich bin kein Träumer. Natürlich wird das eine brutal schwierige Aufgabe“, sagt der Coach. Denn auch die Personalsorgen werden zur Zeit einfach nicht weniger bei unserer Siegener Mannschaft. Zwar kann mit Zouhair Bouadoud einer der wichtigsten Männer wieder mitwirken und im Sturm für Wirbel sorgen, doch gestern verletzte sich mit Mathias Hartwig ein weiterer Stammspieler. Hinter seinem Einsatz steht genau wie bei Abdullah Keseroglu, Markus Hayer und Christopher Schadeberg ein großes Fragezeichen. „Die Jungs brauchen wohl noch die zehntägige Pause nach der Partie gegen die Viktoria, um wieder richtig fit zu werden“, sagt Hagner, der jedoch weiß, dass in der derzeitigen Personalsituation wohl auch Spieler ran müssen, die nicht zu 100 Prozent fit sind. Definitiv nicht spielen können weiterhin Evangelos Papaefthimiou und Ricardo Retterath.

Das Trainerteam um Hagner blickt den Tatsachen ins Auge: „Wir möchten uns nichts schönreden. Mit unseren Voraussetzungen und Möglichkeiten mussten wir von einer schwierigen Aufgabe ausgehen, die es jetzt gilt anzunehmen“, sagt Hagner. Er ist der festen Überzeugung, dass die Mannschaft konkurrenzfähig ist. „Das haben bisher alle Spiele gezeigt. Sowohl in den Pokalspielen als auch in der Liga haben wir immer knapp verloren und hätten auch als Sieger vom Platz gehen können“, ist sich der Cheftrainer sicher.

Und er macht der Mannschaft und den Fans Mut: „Ich erkenne absolut keine hängenden Köpfe bei den Spielern, die Mannschaft ist willig“. Das kann die Elf von Matthias Hagner jetzt beim Auswärtsspiel in Köln beweisen.

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