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Halbzeit in Belek

Zwischenfazit aus dem Trainingslager - Aufenthalt wird verlängert

Artikel vom 10. Januar 2026

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    Die Sportfreunde Siegen haben die Hälfte ihres Trainingslagers im türkischen Belek hinter sich. Die Zwischenbilanz: Die Bedingungen sind zumeist optimal, die Intensität hoch und die Stimmung hervorragend.

    Die Mannschaft absolviert täglich zwei intensive Einheiten, einzig an Testspieltagen ersetzen echte Wettkampfbefingungen eine Einheit. Begleitet wird das Team von den beiden Physiotherapeuten Dominik und Raphael, die quasi rund um die Uhr für die Spieler da sind. Bis rund 23 Uhr laufen die Regenerationsbehandlungen, damit alle Spieler bestmöglich regeneriert in den nächsten Tag starten können. Bitter: Nach zwei Tagen meldete sich bei Lenny von Schroetter seine alte Knieverletzung zurück. Die Physios konnten vor Ort sofort reagieren, Lenny hat bereits wieder leichtes Training aufgenommen.

    Leo Lackhoff reist nach - Testspieler Mehli Sayin überzeugt

    Im Zuge der Verletzung mussten die Krönchenkicker auch hier reagieren und setzen gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Durchlässigkeit im Verein: U19-Rechtsverteidiger Leo Lackhoff ist am Freitag nachgereist, hat sich direkt nahtlos eingefügt und untermalt die Verzahnung zwischen Nachwuchs und Herren, die einen zentralen Baustein in der sportlichen Ausrichtung bildet.

    Mit Mehli Sayin (Linksverteidiger, Preußen Münster II) testet der Verein aktuell einen möglichen Neuzugang für die linke Abwehrseite. Er könnte die Lücke schließen, die durch den Wechsel von Levin D'Aloia entstanden ist. Sayin präsentierte sich im Training wie auch im Testspiel bislang technisch stark, ballsicher und mit guter Spielübersicht. Die finale Entscheidung über eine Verpflichtung fällt nach Abschluss des Trainingslagers.

    Test gegen Carl Zeiss Jena: Starker Beginn, schwierige Bedingungen

    Im ersten Testspiel gegen Carl Zeiss Jena starteten die Sportfreunde vielversprechend: Nach einer präzisen Ecke von Kapitän André Dej köpfte Jannik Krämer am ersten Pfosten zum 1:0 ein – Standardsituationen standen am Vortag auf der Agenda und waren gezielt trainiert worden. In der zweiten Hälfte verwandelten orkanartige Böen und Starkregen das Spiel jedoch in eine Windlotterie. Fußball war kaum noch möglich, die Sportfreunde mussten sich dem Topteam der Regionalliga Nordost am Ende mit 1:2 (1:2) geschlagen geben. 

    Cheftrainer Boris Schommers zog ungeachtet der Außenbedingungen wichtige Erkenntnisse aus den 90 Minuten und erwartet eine Steigerung im nächsten Test am Sonntag, wenn die Leimbachelf auf den Drittligisten Viktoria Köln trifft. Schommers plant erneut, allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Für Abwechslung abseits des Platzes sorgen kurzweilig-witzige Challenges und ein rund 45-minütiges Medientraining, damit die Kicker auch nach dem Abpfiff einen kühlen Kopf bewahren und die richtigen Lösungen finden.

    Aufenthalt wird verlängert

    Während das Siegerland sich weiterhin in eine Schneedecke hüllt, können die Sportfreunde zwei weitere Tage unter optimalen Bedingungen arbeiten: Ein großzügiger Sponsor ermöglicht, dass das Trainingslager bis Mittwoch verlängert werden kann. Das geplante Testspiel gegen Finnentrop entfällt in diesem Zusammenhang. Für die Schommers-Schützlinge bedeutet die Verlängerung fünf zusätzliche Trainingseinheiten – ein enormer Gewinn für die Vorbereitung auf die Rückrunde der Regionalliga West und ein starkes Signal. „Die Bedingungen im Siegerland sind sehr winterlich, ein professioneller Trainingsbetrieb nicht möglich. Wir sind sehr froh, dass wir um zwei Tage bis Mittwoch verlängern können. Das ist nur aufgrund einer Sponsors möglich; für diese Möglichkeit möchten wir uns ganz herzlich bedanken", erklärt Geschäftsführer Matthias Georg.

    Ebenfalls bedanken sich die Sportfreunde für die Spielszenen, die vom FC Carl Zeiss Jena bereitgestellt wurden.