Die Stimmen zum Spiel gegen Bocholt

Kammerbauer: Letzte Intensität und Konsequenz hat heute gefehlt
Artikel vom 1. März 2026
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Die Sportfreunde Siegen verlieren ihr Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt am Sonntagnachmittag (01.03.) nach einer Standardsituation mit 0:1 (0:0). In einem typischen 0:0-Spiel fällt beiden Mannschaften vor 2500 Zuschauern offensiv wenig ein. Die Stimmen zum Spiel.
René Lewejohann
Es freut mich, in viele bekannte Gesichter zu sehen. Nach dem Sieg im Pokal wollten wir die Leistung heute bestätigen. Wir wussten, was uns in Siegen erwartet. Fußballerisch war das heute sicher kein Leckerbissen, beide haben sich weitgehend neutralisiert. Die zwei, drei Mal, wo es vor das gegnerische Tor ging, wurde es nicht konsequent zuende gespielt. Gegen den Ball standen wir gut und waren mit den 120 Minuten in den Beinen kompakt. In der Pause habe ich gesagt, dass typische 0:0-Spiele über Standards entschieden werden können und wir uns darauf fokussieren müssen. Das haben sie dann mit voller Überzeugung umgesetzt. Danach haben wir mit Energie und Lleidenschaft verteidigt, um den Sieg zu ziehen. Der tut richtig gut.
Boris Schommers
Wenn man ein Tor mehr als der Gegner schießt, gewinnt man am Ende verdient. Die erste Halbzeit habe ich ausgeglichen mit kaum Chancen auf beiden Seiten erlebt. Es war ein Abnutzungskampf. Solche Spiele werden dann in der zweiten Halbzeit über Standards entschieden, wenn es keine spielerischen Lösungen gibt. Diese haben wir heute nicht gut verteidigt. Wenn wir drei Minuten nach dem Rückstand die Umschaltsituation nutzen, sind wir wieder im Rennen. Nach dieser Chance kam von uns bis auf die Gelegenheit von Dennis aber nicht mehr viel, wir haben gegen das Bocholter Bollwerk heute nicht die richtigen Lösungen gefunden.
David Kammerbauer
Wir hatten einen Plan und wussten, was Bocholt mit den 120 Minuten in den Beinen vorhat. Der Platz war tief und nicht leicht zu bespielen, es hat heute die letzte Intensität und Konsequenz im Spiel nach vorne gefehlt. Wenn Du kein Tor machst, kannst Du am Ende immer sagen, dass Ideen und Pläne nicht die richtigen waren. Manchmal bleibt kein anderes Mittel über. Heute haben wir nach dem Seitenwechsel versucht, über lange Bälle auf Zielspieler Arif in die Box zu kommen. Leider konnten wir daraus kaum geährliche Szenen entwickeln.
Cagatay Kader
Wir hatten heute nicht viele Gelegenheiten, hätten aber mit etwas mehr Konzentration und Konsequenz selbst in Führung gehen können. Es gab einige Standards, wir sind oft genug ins letzte Drittel vorgestoßen. Wenn der Platz kaum Raum für spielerische Lösungen bietet, müssen wir bei den Standards präziser sein und mehr Galligkeit an den Tag legen. An einzelnen Ausfällen liegt die Niederlage nicht, der Kader ist breit genug, um Ausfälle zu kompensieren.
