Die Stimmen zum Spiel gegen Gladbach II

Schommers: Müssen das Spiel 3:0 gewinnen
Artikel vom 4. April 2026
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Die Sportfreunde Siegen geben im Heimspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag (04.04.) spät zwei Punkte ab und müssen sich mit einem 2:2 (1:0)-Remis begnügen. Die Stimmen zum Spiel.
Boris Schommers
Wir kommen gut in die Partie rein, haben nur zwischen der 10. und 25. keinen guten Zugriff. Da war der Gegner etwas drückender. Mit dem 1:0 übernehmen wir das Spiel und können noch vor der Pause auf 2:0 stellen, machen das Tor dann kurz nach dem Seitenwechsel. Es ist ein Spiel, in dem wir alles im Griff haben. Bis zur 87. Minute hat Gladbach im zweiten Abschnitt eine Chance, die wir gut parieren. Davor müssen wir in unseren Umschaltmomenten das 3:0 nachlegen. Wir laufen mit drei Mann auf einen Verteidiger zu und machen alles falsch. Da muss es 3:0 stehen. Danach gibt es weitere Situationen, wo Einwechselspieler frei auf den Torwart zulaufen. Hier muss es ebenfalls 3:0 stehen. Heute setzen wir dem Ganzen dann noch die Krone auf. Wenn das dritte Tor nicht fallen will, musst Du mit dem 2:0 als Sieger gegen eine gute Gladbacher Mannschaft vom Platz gehen. Heute hätten nur wir gewinnen dürfen. Wenn ich sehe, wie wir unser Ergebnis in den letzten fünf Minuten über Einwechselspieler wegschmeißen, kriege ich einen richtigen Hals. Normalerweise bin ich kollegial und stelle mich vor die Mannschaft. Heute war das dilettantisch von denen, die rein gekommen sind. Auf diesem Niveau musst Du funktionieren, wenn Du eingewechselt wirst. Wir haben den Gegner über weite Strecken dominiert, deshalb ist es ein sehr hartes Ergebnis für uns.
Oliver Kirch
Am Ende ist es ein glückliches Ergebnis für uns, darüber müssen wir nicht sprechen. Die Jungs haben es sich aber verdient. Wir hatten eine gute Spielkontrolle in der ersten Halbzeit, waren im letzten Drittel aber nicht zwingend genug. Die Hereingaben waren teilweise katastrophal, wir waren aber zumindest in die Regionen, in die wir wollten. Mit dem einfachen Tor kippt das Spiel dann, das 2:0 kurz nach der Pause ist dann eigentlich der Genickbruch. Es sah nicht danach aus, als würde noch etwas passieren. Umso glücklicher bin ich, dass wir in den letzten Minuten nochmal so ein Feuer entfachen und uns für den Aufwand belohnen konnten. Wir können mit dem Unentschieden sehr gut leben.
Ömer Tokac
Das Ergebnis tut natürlich weh. Spätestens mit dem 1:0 machen wir ein super Spiel und legen nach der Pause schnell das zweite Tor nach. 2:0 ist vielleicht das gefährlichste Ergebnis - wir müssen das 3:0 machen und bei unseren Kontermglichkeiten den Sack zu machen. So halten wir sie im Spiel. Das 2:1 legen wir uns selbst rein, das darf uns auf diesem Niveau niemals passieren. Wir waren in diesen Situationen nicht wach, das Ergebnis ist selbstverschuldet. Wir waren vorne und hinten nicht konsequent, machen die Laufwege nicht mehr. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben. Wenn es keine 100% Leistung sind, wirst Du in der Regionalliga bestraft.
Dustin Willms
Wir machen ein gutes Spiel und uns das Leben selbst schwer. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Wenn Du das Spiel so im Griff hast, ist es maximal bitter, nur unentschieden zu spielen. Wir müssen uns vorwerfen, nicht klar genug auf das dritte Tor gegangen zu sein und es im Sechzehner nicht klar genug verteidigt zu haben. Wir müssen über 90 Minuten vorne und hinten klar in unseren Aktionen bleiben.
