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Pressekonferenz mit Nico Michaty & Matthias Georg

Sportfreunde stellen Weichen für die Zukunft im Leimbachtal

Artikel vom 7. April 2026

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    Hand in Hand in die Zukunft: Die Sportfreunde Siegen haben am Dienstag (08.04.) Nicolas Michaty als neuen Sportdirektor vorgestellt und den Vertrag mit Geschäftsführer Matthias Georg vorzeitig verlängert. Im Rahmen einer Pressekonferenz äußerten sich Georg und das neue Mitglied der Sportfreunde-Familie zu den Beweggründen und zur weiteren Gestaltung im Leimbachtal. Die Pressekonferenz im Wortlaut.

       

    Matthias Georg

    über die Beweggründe, in Siegen zu bleiben

    Da musste ich nicht lange überlegen. Meinen Vertrag haben wir in einem Aufwasch mit der Verpflichtung von Nico verlängert. Er wäre im April nächsten Jahres, mitten in der Saison, ausgelaufen. Wir haben als Team sehr viel vor und wollen mit entsprechenden Voraussetzungen in die neue Spielzeit starten. Wir wollen keinen Status Quo erhalten, sondern uns weiterentwickeln und nach vorne kommen.

    …die Unterstützung durch einen Sportdirektor

    Für mich persönlich als auch für den Verein sind das sehr gute Nachrichten. Wenn man ehrlich ist, kann die Arbeit bei einem Regionalligisten auf diesem Niveau nicht alleine verrichtet werden. Es ist von unschätzbarem Wert, gewisse Dinge an eine Person abgeben zu können, die ich kenne und der ich vertrauen kann. Nico bringt eine hohe Loyalität mit, eine hohe Fachexpertise und hat dazu noch eine regionale Verbundenheit zum Verein. Wir haben Anfang April, es geht schnell in die heiße Phase. Es liegt viel Arbeit vor ihm und uns gemeinsam mit dem Trainerteam und unserem Chefscout Adam Matuschyk.

          

    Nico Michaty

    über die Entscheidung für SFS

    Ich bin wenige hundert Meter von hier im Jung-Stilling-Krankenhaus geboren, habe viele Jahre selbst im Leimbachstadion spielen dürfen. Es ist wie nach Hause kommen. Ich habe die Sportfreunde immer verfolgt und mich bewusst gegen andere Optionen entschieden. Ich sehe sehr viel Potenzial und möchte mit anpacken, den Weg mit den Sportfreunden mitgehen.

    …die ersten Aufgaben

    SFS spielt eine sehr gute Saison als Aufsteiger, ein gutes Fundament wurde bereits gelegt. Zunächst gilt es, den Verein von innen kennenzulernen: Mannschaft, Trainer, Betreuer, Mitarbeiter. Um gezielt weitere Schritte gehen zu können, möchte ich die Menschen vorher bei ihrer täglichen Arbeit kennenlernen und im Verein ankommen.

    …den Posten des Sportdirektors

    Schon als Trainer war ich immer viel in die Kapderplanung mit eingebunden, die Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht. Aktuell reizt es mich gar nicht so sehr, jeden Tag auf dem Trainingsplatz zu stehen. Während meiner Zeit in den NLZs von Frankfurt und Hannover habe ich bereits eine Vorstufe zu der Position des Sportdirektors bekleidet, möchte meine Erfahrung in diesen Bereichen jetzt bei den Sportfreunden einbringen und mein Netzwerk nutzen. Darin sehe ich eine meiner Stärken und freue mich auf die Zusammenarbeit in meiner Heimat.

    …den Alltag als Sportdirektor

    Der Plan sieht natürlich vor, nah an der Mannschaft zu sein. Ich möchte sie beim Training und bei Ligaspielen begleiten. Daneben gilt es, auch auf dem Markt nah dran zu sein und den Kontakt zu Beratern zu pflegen.

    …den Fokus seiner Arbeit

    Die Kaderplanung ist ein zentraler Baustein meiner Arbeit. Wir wollen aber auch die sportlichen Strukturen weiter vorantreiben und die Verzahnung zur Jugend, Hand in Hand mit dem Scouting, noch enger ziehen. Das ist ganz wichtig: Wir arbeiten als Team in enger Zusammenarbeit mit Matthias Georg, Boris Schommers und Adam Matuschyk. So können wir viele Fäden dichter ineinanderpflechten, als das zuvor möglich gewesen wäre.