Trainingsauftakt im Leimbachtal

Neue Gesichter, neuer Konkurrenzkampf
Artikel vom 23. Juni 2026
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Der Startschuss für die Saison 2026/27 ist gefallen: Mit 22 Feldspielern und zwei Torhütern haben die Sportfreunde Siegen am frühen Montagabend ihre Vorbereitung aufgenommen. Rund 200 Zuschauer verfolgen die erste Einheit unter sengender Hitze auf dem Kunstrasen oberhalb des Leimbachstadions.
Zum Auftakt standen nicht nur die bekannten Neuzugänge Eros Dacaj, Moritz Schrief, Lucas Cueto, Konstantin Gerhardt und Michel Stöcker auf dem Platz, sondern auch ein ganz frischer Zugang: Tim Arnold, 19 Jahre alt, Linksverteidiger aus der Hessenliga-Mannschaft des SV Darmstadt 98. Arnold ersetzt Melih Sayin, der den Verein nach einem halben Jahr wieder verlässt. Der ehemalige U17‑Nationalspieler bringt die komplette Lilien‑Ausbildung mit, besitzt in Darmstadt einen Profivertrag und wird bis Saisonende ausgeliehen – inklusive Option auf Weiterverpflichtung.
Ballarbeit statt langem Warmlaufen
Nach ein paar lockeren Runden ging es direkt ans Spielgerät. Trainer Boris Schommers bleibt seiner Linie treu: Er setzt auf Ballarbeit von Beginn an und hatte seine Mannschaft bereits in den vergangenen zwei Wochen mit individuellen Laufplänen vorbereitet. Zehn Einheiten, unterschiedliche Belastungen. Im Trainer- und Betreuerstab gibt es ebenfalls Veränderungen. Da Physio Dominik Dilgard aus persönlichen Gründen ausgeschieden ist, übernimmt Jonathan Meyerhöfer die leitende Rolle im physiotherapeutischen Bereich. Der Reha‑Spezialist aus Gummersbach arbeitet künftig eng mit Alexander Bülow zusammen, der beim VfL Bochum als Athletikcoach tätig ist und die Sportfreunde punktuell unterstützt. Komplettiert wird das Team durch Zeugwart Roland Mucha und Physiotherapeut Raphael Herrmann.
Die Auftaktwoche endet am Samstag mit einem Testspiel beim Oberligisten Cosmos Koblenz. Bis dahin stehen tägliche Einheiten und umfangreiche Leistungsdiagnostiken an. Schommers legt Wert auf präzise Analysen: muskuläre Dysbalancen erkennen, Beweglichkeit prüfen, Verletzungen vorbeugen. Solche Screenings sind im Profibereich Standard und für den SFS-Coach unabdingbar. Inhaltlich setzt der Übungsleiter zunächst auf Ballgewöhnung, Technikarbeit und die Integration der Neuzugänge ins Team. Erst in der dritten Vorbereitungswoche, mit Beginn des Trainingslagers, rücken dann taktische Inhalte in den Mittelpunkt.




























