Sportfreunde lösen Achtelfinalticket

Schiedsrichter: Marcel VoßLinienrichter: Nils Leiterholt, Christian Reffelmann
Zuschauer: 503
Frühe Führung ebnet den Weg zum 3:1-Pokalerfolg in Horsthausen
Spielbericht vom 9. September 2026
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Die Sportfreunde Siegen haben ihre Pflichtaufgabe in der zweiten Runde des Westfalenpokals erfolgreich bewältigt: Beim Oberligisten SpVgg Horsthausen setzen sich die Krönchenkicker am Mittwochabend (09.09.) mit 3:1 (3:0) durch und ziehen damit ins Achtelfinale ein. Dort wartet der Westfalenligist FC Iserlohn.
Cheftrainer Volkan Uluç hielt auch im Olymp Sportpark an der Dreierkette fest, nahm im Vergleich zum vorherigen Pflichtspiel jedoch einige personelle Veränderungen vor. Eros Dacaj, Ömer Tokac, Michel Stöcker, Tom Gutsch und Arif Güclü rückten in die Anfangsformation. Auf stumpfem und durch anhaltenden Regen zunehmend schwer bespielbarem Geläuf erwischten die Sportfreunde einen Start nach Maß: Gutsch verlagerte das Spiel auf die rechte Seite, wo Konstantin Gerhardt Tempo aufnahm und den Ball scharf in die Mitte brachte. Horsthausens Polk bekam die Hereingabe nicht kontrolliert und beförderte sie unglücklich ins eigene Netz (3.).
Der frühe Rückstand beeindruckte den Außenseiter allerdings kaum. Die Gastgeber versteckten sich nicht und suchten immer wieder selbst den Weg nach vorne. Ciccarelli setzte mit einem Distanzschuss knapp neben den linken Pfosten ein erstes Ausrufezeichen (5.), während Elsamed Ramaj auf der Gegenseite sein Ziel verfehlte (9.). Die beste Siegener Möglichkeit auf den zweiten Treffer bot sich Güclü: Nach einer gelungenen Kombination über Hamza Saghiri und Tokac kam der Angreifer aus kurzer Distanz zum Abschluss, wurde jedoch im letzten Moment geblockt (16.).
Komfortable Pausenführung
In einer über weite Strecken ausgeglichenen Phase ließ Horsthausen zwar spielerische Ansätze erkennen, entwickelte vor dem Siegener Tor aber zunächst kaum Durchschlagskraft. Erst nach einer guten halben Stunde musste Pascal Manitz erstmals ernsthaft eingreifen. Der Torhüter entschärfte einen auf dem nassen Rasen tückisch aufsetzenden Flachschuss von Siala souverän (31.). Die Sportfreunde erhöhten anschließend wieder die Schlagzahl und schlugen vor der Pause gleich mehrfach zu. Tokac wollte seine Hereingabe von der linken Seite eigentlich in den Strafraum bringen, die Pocke senkte sich aber an Freund und Feind vorbei zum 2:0 ins lange Eck (38.).
Kurz darauf verpasste Güclü eine weitere Flanke von Ramaj nur knapp, ehe ein Siegener Abschluss am Pfosten landete (43.). Mit dem Pausenpfiff sorgte Michel Stöcker schließlich doch noch für den dritten Treffer: Der Innenverteidiger fasste sich aus der Distanz ein Herz und jagte den Ball mit einem wuchtigen Schuss zum 3:0 in die Maschen (45.). Ohne den ganz großen spielerischen Glanz, aber mit der nötigen Konsequenz vor dem Tor, nahmen die Krönchenkicker eine komfortable Führung mit in die Kabine.
Sehenswerter Anschlusstreffer
Zur zweiten Hälfte brachte Uluç Flo Mayer für den bereits verwarnten Luca Rumpf. Den besseren Wiederbeginn erwischten dann die Hausherren: Nach einem langen Ball über die linke Seite legte sich Ciccarelli das Spielgerät im Zentrum zurecht und erwischte Manitz mit einem satten Abschluss auf dem falschen Fuß (48.). Horsthausen kam nun schwungvoller daher und zwang Manitz wenig später zu einer riskanten Rettungsaktion außerhalb seines Tores (53.). Mit zunehmender Spieldauer kontrollierten die Sportfreunde das Geschehen wieder besser, fanden auf dem immer schwierigeren Untergrund im letzten Drittel jedoch nur selten die passende Lösung. Die Gastgeber ihrerseits blieben vor allem aus der Distanz gefährlich. Siala zirkelte einen Freistoß knapp am rechten Winkel vorbei (62.), weitere Schussversuche wurden von der Siegener Defensive rechtzeitig geblockt. Die Leimbachelf ließ sich von der kurzen Druckphase des Oberligisten jedoch nicht aus der Ruhe bringen und verteidigte den Vorsprung abgeklärt.
In der Schlussphase der Begegnung boten sich den Sportfreunden noch Gelegenheiten, die Partie endgültig zu entscheiden. Eine scharfe Hereingabe des eingewechselten Leon Pursian fing Torhüter Carpentier vor Tokac ab (75.), wenig später setzte Gerhardt seinen Abschluss links neben das Tor (79.). Erneut Tokac gelang kein weiterer Treffer, er erwischte den Ball bei seinem Versuch aus der Distanz nicht voll und bekam nicht den nötigen Druck hinter die Murmel (85.). Auf der Gegenseite prüfte Siala Manitz noch einmal, der SFS-Schlussmann nahm den Ball jedoch sicher auf.
Die Sportfreunde erfüllen ihre Aufgabe beim engagiert auftretenden Oberligisten, überstehen dessen stärkste Phase nach dem Seitenwechsel und stehen verdient im Achtelfinale des Westfalenpokals. Dort trifft die Uluç-Elf auf den FC Iserlohn.




















