Nehrbauer: verteidigen die Gegentore zu naiv

»Hatten keinen Mumm«

Mit einer 0:2 (0:2)-Niederlage im Gepäck reisen die Sportfreunde zurück ins Siegerland. Zu keinem Zeitpunkt gelang es den Siegenern, trotz großer Ballbesitzphasen kreative Elemente ins Spiel einzubinden und offensiv die richtigen Lösungen gegen früh verwaltende Gastgeber zu finden. Wir haben die Stimmen zum Spiel notiert.

 

Thorsten Nehrbauer

„Rhynern geht als verdienter Sieger vom Platz. Wir hatten zwar locker 70-80% Ballbesitz und waren die dominantere Mannschaft, haben aber nach vorne keine Durchschlagkraft entwickelt. Bitter ist dann, dass wir die beiden Gegentore nach Kontern kassieren. In diesen Situationen waren wir zu naiv und verteidigen es nicht gut. Wir werden aus diesen Fehlern lernen und schauen nach vorne.“

 

Justin Huber

„Wir waren als Mannschaft nicht 100% da. In den Zweikämpfen waren wir nicht präsent und haben das Spiel aus der Hand gegeben. Die wenigen Chancen hat der Gegner direkt genutzt und uns bestraft. Das war ein Tag zum Vergessen. Es war heute natürlich nicht alles schlecht, wir standen oftmals kurz vorm Abschluss im Sechzehner, hatten viele Standards – aber kein gutes Fingerspitzengefühl. So bleibt es bei der Null. Trotz der Niederlage heute bin ich positiv, wir haben eine geile Truppe und uns in den letzten Wochen stark ins Positive verbessert. Jetzt gilt es, nach vorne zu gucken und es gegen Clarholz Zuhause besser zu machen.“

 

Kevin Krumm

„Wir haben die erste halbe Stunde vollkommen verpennt, hatten keinen Druck auf den Ball und sind gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. Obwohl wir die Tore, wie sie fallen, verteidigen müssen, liegen wir verdient zur Pause hinten. Nach der Pause dann waren wir besser drin als der Gegner, haben viele Aktionen nach vorne, bleiben aber zu ungefährlich und sind nicht zwingend. Unter dem Strich war das zu wenig von uns. Wir haben verdient verloren, werden das Spiel intern analysieren und gegen Clarholz ein anderes Gesicht zeigen.“

 

Tobias Filipzik

„Wir konnten kaum Zweikämpfe für uns entscheiden, haben wenige zweite Bälle erobert und waren in den entscheidenden Momenten auch hinten heute nicht stabil genug. In der zweiten Hälfte haben wir viel versucht, aber nach vorne zu wenig erreicht. Entsprechend verlieren wir heute verdient.“

 

Marius Zentler

„Wir hatten generell keinen Zugriff nach vorne und nicht den Mumm, mal in die Box zu starten oder den Abschluss zu suchen. Durch unser fahrlässiges Verteidigen bekommen wir dann zwei unnötige Tore. Es war eine schlechte Teamleistung heute ohne Ehrgeiz und Gier.“